znnahme bei Steintoblen (10,2 Millionen I)en)*), Tampffabr-zeugeir (7,6 Millionen Aen), Decken (6,2 Millionen Yen), Fellen mWSohlleder (3,3 Millionen Jen), Eisen in Klumpen und Standen(2,7 Millionen Yen), bannNvollenem Drillich und Kanevas (2,0 Mil-lionen Z)en). Anch die vermehrte Einfuhr von Rohbaumwolle(3,9 Millionen Yen) sowie von Wolle nnd Wollengarn (6,9 MillionenUen) geht ans eine durch den Krieg gesteigerte Nachfrage nnd durchdiese beförderte Entwicklung der Textilindustrie zurück, wobei nebender bereits verzeichneten Steigerung der Einfuhr gewisser BaumWollfabrikate und von Decken sehr charakteristisch ist, daß imJahre 1904 die Ansfuhrsteigerung bei den Erzengnissen der Bcmm-wollinoustrie nach dem großen Aufschwung der letzten Jahre zumersten Male ins Stocken gekommen ist und daß einzelne Artikel, ins-besondere Baumwollgarn, sogar einen Rückgang zn verzeichnen haben.Die gesteigerte Einfuhr von Reis (um 7,8 Millionen Mn) findeteinen teilweisen Ausgleich in dem Eiufuhrriickgang von Weizen undWeizenmehl (nm 3,9 Millionen Jen) nnd steht im übrigen Wohlgleichfalls mit dem Kriegsbedarf in Zusammenhang. Bei anderenProdukten, wie Zucker und Petroleum, mögeu die Zollerhöhnngenvor ihrem Inkrafttreten eine Einfnhrsteigerung herbeigeführt haben.
Von der Gesmntzunahme der Ansfnhr in Höhe von etwa30 Millionen Jen kommen allein 14,3 Millionen auf Rohseide,l0,0 Millionen auf Seidengewebe (Habntae) nnd 1,8 Millionen aufseidene Tücher. Die Ursache liegt zweifellos in der ungewöhnlichgünstigen Seidencrnte des Jahres 1904 nnd znm Teil Wohl anch ineiner Einschränkung der inneren Nachfrage nach diesen Luxusartikeln.Abgesehen von Seide und Seidenwaren haben eine größere Ausfuhr-steigernng zn verzeichnen: Sake nm 1,6 Millionen Jen, hauptsächlichfür die Armee in Korea nnd in der Mandschurei ; ferner Zündhölzernm 1,0 nnd Strohgeflechte nm 1,4 Millionen Jen.
Die von dem Finanz-Jahrbuch hervorgehobene beispiellose Ent-wicklung des auswärtigen Handels im letzten Jahre geht also in derEinfuhr ganz vorwiegend auf den unmittelbaren Bedarf für denKrieg oder für die durch den Krieg in Nahrung gesetzten Industrienzurück, in der Ausfuhr auf eine ungewöhnlich gute Seidenernte.Aber auch wenn man diese besonderen Umstände gebührend in Nech-
Gleichzeitig trnt ein Rückgang der Auosuhr um 4,4 Millionen ?>en ei».Helfftvich, ?iis Gcld im I'nssisch-jcipmnschtti .ffi'icgc, 14