2Z4 Schlußbetrachtungen,
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riorität einem Staate, der in einem großen Kriege von Sieg zu Siegeilt? lind in keinem Falle ist ans der Gesamtwirkung ohne weitereszu unterscheiden, welcher Anteil ans Rechnung der Fiuanzeu uud wel-cher aus Rechnung der militärische» Vorgänge kommt.
Aber auch in dieser durch deu Gaug der Dinge gegebenen Be-schränkung bleibt genug des Lehrreichen übrig i es liegt nur wenigeran der Oberfläche.
Zunächst konnte man in deu ersten Wochen nach dem Ausbruchder Feindseligkeiten sehen, daß die Kurse der japanischen Staats-papiere, trotz des militärisch günstigen Anfangs, mehr als doppelt sostark zurückgingen wie die russische», uud daß Japan große Schwierig-keiten fnud, zu erträglichen Bedingungen — namentlich im Auslande— die für deu Krieg uubediugt erforderlichen Geldmittel zu be-schaffen. Trotz aller seiner militärischen Mißerfolge hat Rußland ohne erhebliche Schwierigkeit in den ersten zwölf Kriegsmouaten imAuslande die Summe von etwa 330 Millionen Rubel aufgenommen,während Japan trotz aller seiner Siege in derselben Zeit nur220 Millionen Aen zu wesentlich ungünstigeren Bedingungen imAuslände beschaffen konnte. Selbst nach dem Fall von Port Arthnrkonnte Rußland iu Deutschland uud Hollaud seine 4i/^.prozentige An-leihe im Betrag von 23V Millionen Rubel noch zu wesentlich leichterenBedingungen unterbringen, als Japan nach den Schlachten beiLiauyang uud am Schccho seine Lprozentigen Schatzscheine im Be-trage von nur 120 Millionen Jen in London uud New-Aork hatte be-geben können. Rußland hatte au seinen Finanzen einen Rückhaltsiir seiue Kriegführung, der erst dann etwas ins Wanken kam, als zuden fortgesetzte» militärischen Mißerfolgen die Unruhen im Innerndes Reiches hinzutraten. Japan dagegen hat erst, nachdem durch eineununterbrochene Reihe von Siegen und durch die inneren Wirren inRußland seine militärische Überlegenheit endgültig gesichert erschien,siir seil»' Geldbeschaffung eine Behandlung auf annähernd gleichemFnße wie Rußland erzielt. Rußland verdankte es wesentlich seinerfinanziellen Stärke, daß eS auch nach empfindlichen Niederlagenimmer wieder zu einer zähen Gegenwehr in der Lage war und immerwieder anfs nene den endgültigen Ausgang des Krieges in Fragestellen konnte. Das wnrde vor allen, deutlich bei der Fahrt desBaltischen (Geschwaders, die in freilich das unglücklichste Ende ge-