wand an Blut umd Eisen nicht abnehmen konn-ten, freiwillig! auf dem Altar des Völkernfriedens opfern sollen.
Was unsere Feinde wollen, ist klar. Die Frage ist nur,hb unsere Feinde, ob insbesondere England kann, was, es will,joder — vom anderen Ende gesehen — ob wir
einsichtig, entschlossen und stark genug
.sind, Englands Absichten zuschanden zu machen. Daran wirdsich Teutschlands Schicksal für die Jahrhunderte entscheiden.
Meine Herren, wenn wir in den weitesten Schichten unseresVolkes für die nötige Einsicht sorgen, dann wird die Ent-schlossenheit niemals fehlen. Die Kraft ist da; sie hat sichbisher in den Taten und Opfern unseres Volkes glänzend ge-offenbart und sie wird sich weiterhin bewähren, solange oi«Feinde uns zwingen, das Schwert zu führen.
Was not'tut, das ist, daß unser Volk in seinen weitestenSchichten begreift, daß die Lebensfragen, um die in diesemKriege gerungen wird, weit hinausgreifen über alles, was wirin früheren Kriegen zu verteidigen hatten. Das deutsche Volk,das im Juli 1914 gezwungen wurde, das Schwert zu ziehen,hatte und hat heute noch! mehr zu verteidigen und zu sichern!als seine Grenzpfähle; auch mehr als seinen überseeischenKolonialbesitz. Wir sind in den Jahrzehnten seit der Reichegründung mit tausend Fasern in die Weltwirtschaft hinein-gewachsen. Ein stattlicher Bruchteil unserer fast 70 MillionenEinwohner fand in wachsendem Maße seine Arbeit und ge-wann sein Brot aus ^unseren auswärtigen Wirtschafts-beziehungen. Was England als Bedrohung seiner wirtschaft-lichen Vorherrschaft empfand, das war bei uns nicht Ehr-,sucht, nicht Machtkitzel, nicht kapitalistische Giernach Gewinn und Reichtum, nicht Militarismus!und Imperialismus, sondern bare und blankeLebensnotwendigkeit. Die Hebung unserer Lebens-haltung, die Zunahme unserer Bevölkerung, unsere Stellungunter den Völkern der Welt — kurz Ausmaß und Zu-schnitt unseres Volksdaseins ist unzertrennlich ver-bunden mit unserm Platz in der Weltwirtschaft; ein wesent-licher Teil der Voraussetzungjen unseres Daseins als Volk undReich liegt in uuseren — ich möchte sagen: territorialNicht materialisierten Auslandsbeziehungenund Auslandsni-ederlafsungen, Das