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Zeit. Alle diese Maßregeln verfehlten aber e.benso ihren Zweck,wie jene andern ihn ihrer Zeit in England verfehlt hatten. ImJahre 1795 waren die Dinge bereits so weit gekommen, daß1 Pfund Brod 2ö Livres in Papier kostete, d. h. ungefähr5^- Thaler nach unserem Gelde, 1 Pfund Talglichte an 66 Livres,daß ein Arbeiter pro Tag 100 Livres verlangte, kurz alle Be-griffe, die früher mit einer bestimmten Geldsumme verbundenwaren, sich vollständig umgekehrt fanden. Man ersieht daraus,daß auch die Geschichte lehrt, daß es, abgesehen von allen Frei-heitsrechten, nicht genügt, in einem Lande zu erklären, diese be-stimmte Summe von Papier oder Metall soll diesen bestimmtenWerth haben; wenn dies möglich gewesen wäre, so würden dieenergischen Gesetze in England und das furchtbare Regiment von1973 — 95 gewiß das Problem gelöst und durchgeführt haben.
Ein Werthzeichen aber müssen wir haben, denn ohne dieseVermittelung könnten nur Gegenstände gegen einander ausge-tauscht werden. Die Franzosen , mit ihrem Sinn für abstrakteSystematik, erlebten im Jahre 1848 ein Beispiel davon, daßEinzelne es noch ernstlich versuchen konnten, solche von allenrealen Vorgängen abweichende Vorstellungen in die Praxis zuübersetzen. Damals, als man wieder einmal glaubte, in einemAugenblick die ganze Gesellschaft in ihren socialen Einrichtungendurch Dekrete regeneriren zu können, etablirte sich in Paris dassogenannte Comptoir Bonnard , an dessen Spitze ein Mannstand, der wohl halb Schwindler, halb Narr zu nennen seinmag. Er sagte: es ist ganz unnütz, sich von diesem schnödenGelde abhängig zu machen: Arbeit nnd ihre Produkte sind Geld.Wir haben ja nur den Zweck, die verschiedenen Mittel zur Be-friedigung der Bedürfnisse unter einander auszutauschen, ich eta-blire daher ein Institut; wer etwas zu verkaufen oder zu kaufen
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