gramm der Deutschnationalen. — Kritik an der Reichsvermögens-steuer. — Das deutsche Volk als Objekt der Vivisektion. — Wobleibt der Reichskanzler?
Rede vom 4. April 1922
Das „Mantelgesetz" als Hülle für Parteikompromisse. — Der Rechts-schutz des Versailler Diktats: Keine Haftung des deutschen Privat-eigentums für Reparationen. — Unterschied zwischen Besteuerungund Konfiskation. — Die Unantastbarkeit des Privateigentums derletzte Schutzwall gegen völlige Versklavung. — Die Zwangsanleiheschlägt Bresche in diesen Schutzwall. — Die Illusion der auswär-tigen Anleihe. — Verpfändung der deutschen Wirtschaft bedeutetZwangsvollstreckung an dem deutschen Privateigentum. — Appel andie Regierung: Klarheit, Mut und Entschlossenheit für Genua !
Zwei Reden am 23. Juni 1922
Erste Rede: Deutschlands Not. — Das geachtete und gefürchtet^deutsche Kaiserreich. — Vergewaltigung des Saargebietes und Ober-schlesiens. — Die Abkommen von Wiesbaden, Berlin und Paris über Sachleistungen. — Intermezzo: Herr Stampfer und Herr vonOldenburg . — Der Leidensweg der Erfüllungspolitik. — Der „Sternvon Genua". — Die neue Kapitulation. — Das Scheitern der aus-wärtigen Anleihe. — Protest gegen den Blankowechsel der Regierungauf Steuern und Konfiskationen. — Protest gegen die Finanzkon-trolle. — Welcher Notentert gilt, der der deutsche oder der franzö-sische? — Die Kosten der Besatzung und der Kontrollkommissionen:ruchloseste Satrapenwirtschaft. — Will die Regierung die Erfüllungs-politik fortsetzen? — Forderung der sofortigen Einstellung der De-visenkäufe für Kontributionszwecke. -- Das Programm von „Ruinenund Tod". — Der Weg zur Rettung. — Erklärung von Dr. Hermes.Zweite Rede: Wo bleibt der Reichskanzler? — Nochmals die Frageder Ueberweisung der deutschen und der französischen Terte desNotenwechsels nnt der Reparationskommission, — Die Noten derReichsregierung vom 9. und 28. Mai bleiben protestierte Wechsel. —Helfferich über seine politische „Vergangenheit": seine Stellungnahmeals Schatzsekretär zur Frage der Kriegsentschädigung und als Vize-kanzler zum U-Bootkrieg.
Rede vom 17. Juli 1922
Grundsätzlicher Widerspruch gegen die Zwangsanleihe. — PositiveMitarbeit an der Verbesserung der Einzelbestimmungen. — Diedrohende Geldknappheit — Geldknappheit und „Inflation". — Geld-knappheit und „Ueberfremdung ". — Verschärfung der Gefahren, durchdie Zwangsanleihe. — Der übertriebene hohe und unsoziale Tarif.
— Die Zwangsanleihe als Eingriff in die Vermögenssubstanz fürKontributionszwecke. — Anträge: Kombination freiwilliger undPflichtzeichnungen'; Verbot der Devisenankäufe für Kontributions-zwecke, solange der Dollarkurs einen bestimmten Satz übersteigt. Ein-verständnis mit Dr. Rathenau über letzteren Vorschlag und über dieNotwendigkeit einer nationalen Opposition. — Das Lsterum censeoder Revision des Versailler Diktats und des Londoner Ultimatums.
— Wo bleibt in dem inneren Wirrwarr die auswärtige Politik?
Anhang: Zwei Reden vor dem parlamentarischen Untersuchungs-Ausschuß über den U-bootkrieg und den Friedensschritt Wilsons.12. und 14. November 1919