Druckschrift 
Reichstagsreden 1920 - 1922 : mit einem Anhang: Reden vom 12. und 14. November 1919 vor dem Untersuchungsausschuß der Nationalversammlung / von Dr. Helfferich
Entstehung
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gramm der Deutschnationalen. Kritik an der Reichsvermögens-steuer. Das deutsche Volk als Objekt der Vivisektion. Wobleibt der Reichskanzler?

Rede vom 4. April 1922

DasMantelgesetz" als Hülle für Parteikompromisse. Der Rechts-schutz des Versailler Diktats: Keine Haftung des deutschen Privat-eigentums für Reparationen. Unterschied zwischen Besteuerungund Konfiskation. Die Unantastbarkeit des Privateigentums derletzte Schutzwall gegen völlige Versklavung. Die Zwangsanleiheschlägt Bresche in diesen Schutzwall. Die Illusion der auswär-tigen Anleihe. Verpfändung der deutschen Wirtschaft bedeutetZwangsvollstreckung an dem deutschen Privateigentum. Appel andie Regierung: Klarheit, Mut und Entschlossenheit für Genua !

Zwei Reden am 23. Juni 1922

Erste Rede: Deutschlands Not. Das geachtete und gefürchtet^deutsche Kaiserreich. Vergewaltigung des Saargebietes und Ober-schlesiens. Die Abkommen von Wiesbaden, Berlin und Paris über Sachleistungen. Intermezzo: Herr Stampfer und Herr vonOldenburg . Der Leidensweg der Erfüllungspolitik. DerSternvon Genua". Die neue Kapitulation. Das Scheitern der aus-wärtigen Anleihe. Protest gegen den Blankowechsel der Regierungauf Steuern und Konfiskationen. Protest gegen die Finanzkon-trolle. Welcher Notentert gilt, der der deutsche oder der franzö-sische? Die Kosten der Besatzung und der Kontrollkommissionen:ruchloseste Satrapenwirtschaft. Will die Regierung die Erfüllungs-politik fortsetzen? Forderung der sofortigen Einstellung der De-visenkäufe für Kontributionszwecke. -- Das Programm vonRuinenund Tod". Der Weg zur Rettung. Erklärung von Dr. Hermes.Zweite Rede: Wo bleibt der Reichskanzler? Nochmals die Frageder Ueberweisung der deutschen und der französischen Terte desNotenwechsels nnt der Reparationskommission, Die Noten derReichsregierung vom 9. und 28. Mai bleiben protestierte Wechsel.Helfferich über seine politischeVergangenheit": seine Stellungnahmeals Schatzsekretär zur Frage der Kriegsentschädigung und als Vize-kanzler zum U-Bootkrieg.

Rede vom 17. Juli 1922

Grundsätzlicher Widerspruch gegen die Zwangsanleihe. PositiveMitarbeit an der Verbesserung der Einzelbestimmungen. Diedrohende Geldknappheit Geldknappheit undInflation". Geld-knappheit undUeberfremdung ". Verschärfung der Gefahren, durchdie Zwangsanleihe. Der übertriebene hohe und unsoziale Tarif.

Die Zwangsanleihe als Eingriff in die Vermögenssubstanz fürKontributionszwecke. Anträge: Kombination freiwilliger undPflichtzeichnungen'; Verbot der Devisenankäufe für Kontributions-zwecke, solange der Dollarkurs einen bestimmten Satz übersteigt. Ein-verständnis mit Dr. Rathenau über letzteren Vorschlag und über dieNotwendigkeit einer nationalen Opposition. Das Lsterum censeoder Revision des Versailler Diktats und des Londoner Ultimatums.

Wo bleibt in dem inneren Wirrwarr die auswärtige Politik?

Anhang: Zwei Reden vor dem parlamentarischen Untersuchungs-Ausschuß über den U-bootkrieg und den Friedensschritt Wilsons.12. und 14. November 1919