Teil eines Werkes 
1 (1931) Von der ältesten Zeit bis auf Kaiser Konstantin
Entstehung
Seite
52
Einzelbild herunterladen
 

52 Bis zur Abschaffung des Königtums

auf der im Altertum nicht zum Aventin gerechneten südöstlichenErhebung liegen die verwaisten Kirchen S. Balbina, S. Prisca,S. Sabba; am Ostfuß die Caracalla-Thermen.

5) Der Caelius , 48 m ü. M. (Platz vor S. Stefano ro-tondon), dessen nördliche Seite in ihrer ganzen Ausdehnung demEsquilin gegenüberliegt. Den äußersten Osten krönt der Lateran ,die Mitte S. Stefano rotondo; am Westgehänge, gegen das Kolos-seum hin, dem Palatin gegenüber liegen S. Giovanni e Paolo undS. Gregorio.

6) Der Esquilinus, bis 65 m ü. M. (am Serviuswallbeim Bahnhof), der mit breiter Zunge den antiken Carinae, derSpitze des Quirinais, entgegentritt. Die östlich sich ausdehnendeHöhe teilt sich in zwei Zungen, welche von einer gemeinschaft-lichen Höhe auslaufen; die nördliche ist weit schmäler und kürzerund wird von den scherenartig sich zusammenbiegenden Carinenund Quirinal eingeschlossen. Die nördliche Höhe (Mons Ces-pius bei S. Pudenziana ) bezeichnet S. Maria Maggiore (Fuß-boden 54 m ii. M.), die südöstliche Höhe (Mons Oppius)S. Pietro in Vincoli gegen die Titus-Thermen hin (hier waren dieWohnungen von Horaz , Properz, Virgil). Der Name, wohl einGauname, wird gewöhnlich von Exquiliens, ,.Vorstädter, abge-leitet.

7) Der Viminalis, bis 54 m it. M., der, zum Quirinaliszurücklaufend, mit diesem zusammen die Fortsetzung des Esqui-lins nach Nordwest bildet (der Hügel südlich von den ThermenDiokletians , auf dessen Spitze S. Lorenzo Panisperna liegt, heißtjetzt vornehmlich Viminalis). Viminal, Quirinal und Esquilin vereinigen sich fast gänzlich zu einer Hochebene, wo jetzt dasneueste Rom mit seinen nationlen Straßen um den Bahnhof sichlagert, und in antiker Zeit die größten Bäder (Diokletians-Ther-men) sich erhoben. Der von den Endspitzen dieser drei Plöhenumschlossene Raum ist die Tiefe der antiken Subura .

Palatinus, Capitolinus, Caelius und Aventinus bilden abge-sonderte, durch Täler getrennte Anhöhen und wurden samt demEsquilin gewöhnlichBerge, rnontes, genannt (noch jetztheißt der Esquilinmonti), während die mit dem Esquilin in