694 Vom Einbruch der Langobarden bis auf Karl d. Qr.
Stadt Rom nebst dem Gebiet des römischen Bischofs seiner Herr-schaft fest zu unterwerfen.
Er schiffte sich in Constantinopel nach dem Piraeus ein. ImFrühling 663 segelte er von Athen nach Tarent .
Zwei Jahre vor der Ankunft des Kaisers in Italien hatteGrimoald von Benevent sich des langobardischen Thrones inPavia bemächtigt, in Benevent aber seinen jungen Sohn Romualdals Dux zurückgelassen.
Constans sammelte nun Truppen aus Sicilien, Neapel undanderen noch griechischen Landschaften, und rückte vor Bene-vent . Aber der junge Romuald warf ihn von den festen Mauernder Stadt zurück.
Auf die Kunde, daß der König Grimoald mit einem Heereheranziehe, hob der Kaiser die Belagerung auf und ging nachNeapel, ließ bei Formiae, dem heutigen Nola, di Gaeta , eineTruppenmacht von 20,000 Mann zurück, um seinen Marsch zudecken, und zog dann auf der appischen Straße nach Rom .
Am 5. Juli 663 zog Kaiser Constans in Rom ein, durch diePorta Sebastiana .
Am 6. Meilenstein aufgestellt, hatten ihn der Papst, derClerus, die Abgeordneten Roms , mit Kreuzen, Fahnen, Kerzenerwartet.
Der ganze Zug bewegte sich dann nach der Basilica S. Peter.
Wie es seiner Zeit Theodor ich getan hatte, wollte auch Con-stans seinen römischen Aufenthalt damit beginnen, am Apostel-grabe zu beten und ein Weihgeschenk darzubringen.
Sodann nahm der Kaiser Wohnung in dem alten Caesaren-palast auf dem Palatin , dessen Zustand zwar größtenteils der-jenige trümmervoller Öde war, der aber doch nicht so weit herab-gekommen war, daß er nicht mit einem kleinen bewohnbaren Teildes Palastes dem Kaiser Obdach dargeboten hätte.
Der Palast war auch noch gut genug, um als Sitz des römi-schen Dux zu dienen.