V. AB8HNITT.
I. DIE SOGENANNTE SELßSTREGULIERUNG DERÖSTERREICHISCHEN VALUTA . 1
Von Österreich selbst, dem Heimatlande unsererösterreichischen Thaler habe ich bis jetzt sehr wenig er-zählt, ans dem sehr einfachen Grunde, weil wenig von ihm
1 Für das nachfolgende sei auf die zahlreichen gelegentlich derösterreichischen Valutaregulierung erfolgten Veröffentlichungen hinge-wiesen; insbesondere auf die im k. k. Finanzministerium verfasstenumfangreichen Materialsammlungen „Statistische Tabellen zur Währungs-frage" 189.', und „Tabellen zur Währungsstatistik" 1893. — FerneraufLexis „Papiergeld 1 ' im Handwörterbuch der Staatswissenschaften, Bd.V.;Lötz, dieWährungsfrage in Osterreich Ungarn, in Schmollers JahrbüchernBd. XIII. Heft 4, auch in Separatabdruck erschienen; Inaina Stern eggdie neue Währungs- und Münzgesetzgebung in Österreich-Ungarn, in der"Wiener Zeitschrift für Volkswirtschaft etc. 1892; Mataja, die Währungs-euquete, cbendort; Carl Menger, die österreichische Valutaregulierung,drei Artikel in Conrads Jahrbüchern, 1892; Osters etzer, Währungs-wechsel und Aufnahme der Barzahlungen, 1892, u. a. mehr.
Ich kann hier auf diese interessanten Dingo nicht näher ein-gehen , da mich die Entwiokelung der österreichischen Valuta nur soweit zu interessieren hat, als sie auf das Verhältnis der österreichischenThaler einen Einfluss ausübt. Ich werde mich also in der Hauptsachenur auf eine Darstellung des Th atsäohliohen beschränken, ohnemich in weit aussehende Erörterung über die Gründe dieser Entwioke-lung einzulassen.
Helfforich, Die Folgen des deutdch-österr. MÜQZvereins von 1857. 7