Vorwort.
In dem Augenblick, wo Deutschland eine Silberenquetezusammenberuft, hat der unermüdliche Vorkämpfer derGoldwährung, vr. Ludwig Bamberger , eine Reihe vonAufsätzen in der „Nation " veröffentlicht, welche die Rundedurch einen großen Theil der deutschen Presse machten. Esist augenscheinlich, daß vr. Bamberger noch immer in derWährungsfrage bei weiten und einflußreichen Kreisen derNation Einfluß besitzt. Eben deshalb halte ich es fürwünschenswerth, meine Antworten auf seine Ausführungen,die in dem von mir herausgegebenen „Deutschen Wochen-blatt" erschienen sind,, durch einen Sonderabdruck gleichfallsallgemeiner zugänglich zu machen.
Ich habe hierbei in einem Anhang die Darstellungeines Vorgangs hinzugefügt, der sich im Frühjahr ge-legentlich einer Reichstagsrede des Herrn vr. Bambergerabspielte. Ich that dies ohne jede persönliche Gehässigkeit. Ichbin aber der Ansicht, daß in einer Streitfrage, woMeinung und Gegenmeinung so schroff einander gegenüber-stehen, das persönliche Vertrauen eine große Rolle spielt.
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