lia.t gepfiffen. wir fahren zu, und "liirkliclie Heise, Kronprinzvon l’reussen P ;
Am 2. August kam dann König Wilhelm mit seinemHauptquartiere und dem Hundeskanzler in Mainz an. Sofortsetzte sich Bamherger mit diesem in Verbindung und hattewiederholt vertrauliche Besprechungen mit ihm. Am 7. Auguststellte Bismarck ihm dann den Antrag, ndt dem Hauptquartierein Frankreich einzuziehen; er sollte dessen Verbindung mitder Presse unterhalten. Trotz schwerer Bedenken nahmBamherger an und fuhr in Einem Eisenbahncoupe mit demKanzler von Mainz ah. Die Motive, welche ihn bestimmten,jetzt feindlich gegen Frankreich aufzutreten, hat er uns seihstentwickelt (Des. Sehr. 1,424). Diese Aufzeichnungen enthaltenüberhaupt werthvolle Beiträge zur intimen Beschichte dieserTagt* und legen uns die damaligen politischen Ansichten desKanzlers dar. Vom 14.—20. August befand sich das Haupt-quartier in l’oid ä Mousson. Von dort wurde Bamherger mit demzum l’räfecten von Nancy designirten Braten Henard dorthingesendet und dann nach Hagenau beordert, um eine officielleZeitung für das Flsass einzurichten. Nachdem dieses besorgtwar, ging Bamherger nach Baden-Baden mul dann nachHeidelberg . Unter den Bureaukraten in Hagenau hehagtees ihm nicht. Fr stand dort auch den grossen Welthändeln7.u fern, während er von Heidelberg aus mit seinen nächstenParteigenossen und Freunden, die damals Siiddentschlandbereisten , um den Anschluss desselben an Norddeutschlandund die Oriindung des deutschen Kaiserreiches vorzubereiten,einen lebhaften Briefwechsel unterhielt. Um auf diese aufeigene Faust politisch thätigen Volksvertreter Einfluss zu ge-winnen und nicht etwa einander entgegenwirkende politischeActionen aufkommen zu lassen, berief Bismarck Bamhergeram 27. Ortober zu sich nach Versailles . M. Busch hatte dieseAufforderung als eine Erwiderung auf einen Brief Bambergersschreiben müssen, der u. A. die Verhaftung Dr. .lakobv'smissbilligt und den Kanzler aufgefordert hatte, seinen ent-scheidenden Einfluss wenigstens auf Herstellung eines einheit-lichen Bundesstaates geltend zu machen. Ueber die Ver-