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Strasil'iirg. — Johann Mcntel.
fünfzehnten Jahrhunderts eingeschrieben: „1466,27. Juni ward dies Bnch gekauft nncingcbundenin» 12 Gulreu."
Das nachstehende Facsimile wird zum Vergleichmit dem Eggesteyn'schen Typencharakter hier nichtunwillkommen sein.
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Dem oben genannten „Spcnilum histariale"von 1473 ist ja ebenfalls daS nndatirte „Svccnlumnaturale, ductriiialc" und „moralc", ein Pra6)t-wcrk von mehreren Zoliobanden, vorangegangen,welche insgesammt einen so hohen Grad von Kunst-fertigkeit voraussetzen, daß sie nicht als Erstlings-Versuchc angesehen werden können. Die wichtigstenErzeugnisse seiner Presse, wenn gleichwol ohneOrt, Jahr und Drucker, sind: „Hicron>i»ii cvi-stolac", „Augnstiiii cpistolac" uud „cont'cs-sioncs", „Valcrius Marimus", „Virgil" und„Tcrcnz ". Die beste Uebersicht gewahrt seiu eigenes,auf einen: Octavblattchen in 19 Zeilen gedrucktesDruckvcrzeichniß vom Jahre 1471, wovon ein Erem-plar bis auf uns gekommen ist und noch jetzt inder Hofbibliothck zu München aufbewahrt wird.Der Bibliothekar I. B. Vernhart hat dasselbe im„Neuen literarischen Anzeiger" 1807. ^'o. 19.S. 301 bis 304 abdrucken lassen. Es verdient alserster VerlagSkalalvg schon an und für sich dieAufmerksamkeit der Bücherfreunde und verbreitetüber einen dunkeln Gegenstand beinahe ebenso viel
Licht, als mancher dickleibige Folioband, gefülltmit Eonjectnrcn. In Anerkennung seiner großenVerdienste wurde Mentelin 1468 von KaiserFriedrich 111. in den Adelsstand erhoben. DieserUmstand gab wahrscheinlich zu dem so oft ange-führten, aber nirgends urkundlich nachgewiesenenBerichte von der Verleihung adeliger Wappcnrechtean die Gesammtgcnossenschast der Buchdrucker dienächste Veranlassung. Er starb im Jahre 1473und wurde im Münster zu Straßburg begraben.Bei seiner Bestattung wurde ihm die damals vielgeltende Ehre des Gelautes mit der großen Glockezn Theil. Die ziemlich hausig vorkommenden Druckemit dem sonderbar geformten „N" werden von denmeisten Bibliographen dem Johann Mcntel zuge-schrieben, obgleich einige, uud darunter anch Ebert,deren Ursprung in Eöln suchen zu müssen glauben.Mit Bestimmtheit aber gehört ihm die lateinischeBibel ohne Angabe des Druckortcs und der Jahr-zahl, mit zwei Columncn, 49 Zeilen und 427 Blät-tern an, deren Typen das nachstehende Facsimilegetreu wiedergiebt.
1?NH cipio creanid densccl.u ed diram 1^ervkaudem emt mannet vacna.:edde?iek?reer wvsu^acieaKM ^usdulfesebaclu^en«Hs.^>r^dq;yens. ^iab lu^.Otfaclne ln^e.