9
1878 .
.185 847
1879 .
.167 307
1880 .
.*63515
1881 .
.J 58 864
01
00
00
.148 475
1883 .
. 144 545
1884 .
.14615 t
Dazu kam, dafs eine Belebung der Produktion sich nicht ab-sehen liefs. Man glaubte in der von Suefs vorausgesagten Zeitangekommen zu sein, wo unaufhaltsam ein allmähliches Versiegender Goldquellen Platz greife. Im Jahr 1882 schrieb Arendt inseinem «Offenen Brief an Ludwig Bamberger» (S. 69): «Die
jetzige Goldproduktion ist eben noch immer exorbitant hoch,wir stehen noch immer mitten in jener wunderbaren Periode, vonder Sie selbst sagten, dafs sie nicht andauern kann.»
Hand in Hand mit dieser fortschreitenden Abnahme der Gold-produktion ging eine gesteigerte Verwerthung des Goldeszu nicht monetären Zwecken. Aufserdem änderte sich indiesen Jahren ganz und gar das Verhältnifs der Goldver-theilung zwischen Europa einerseits, den VereinigtenStaaten und Indien andererseits. Solange in den Ver-einigten Staaten Papierwährung herrschte, konnte das Gold,welches in ihrem Gebiet produziert wurde, in erheblichen Massenabfliefsen. Nun wurden aber im Jahre 1879 die Baarzahlungen auf-genommen. Die Folge davon war, dafs Amerika nicht nur seineganze Goldproduktion für sich selbst behielt, sondern dafs aufser-dem noch eine starke Goldentziehung aus Europa stattfand.Im Jahre 1875 noch hatte die Mehrausfuhr von Gold aus denVereinigten Staaten 53284184 § betragen; 1877 nur noch 344140 §;1880 betrug die Mehreinfuhr der Vereinigten Staaten über 77 MilkDollar; 1881 gar über 97 Milk Dollar. Von nun an bessertensich allerdings die Verhältnisse für Europa . Das Jahr 1884 wiessogar eine nicht unbeträchtliche Mehrausfuhr aus den VereinigtenStaaten auf . Aber im Jahre 1885 wurde fast genau derselbe Be-trag wieder mehr eingeführt.
Noch bedrohlicher gestalteten sich die Verhältnisse für dasGold in Bezug auf Indien. Dieses immense Land, das schon