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Andres, er || hette gemeinfehafft mit etlichen, Andres Heilman || vnd andern, vnd dahette er wol IK guldin oder IIP. vßgeleit, || das er keinen pfenig hette. Vnd feit ouch,das Andres || Driljehen dann zemol in den cleidern lege am bett. ||
[Z. 9.] T h o m a n S t e i n b a di het gefeit, das Heffe der vnderkouffer vff ein zit zu imkam vnd || frogte in, ob er keinen kouff wüfte, do man lutjel an verlure, wann || er wußeettlidie vnd nante domit Johann Gutenberg, Andres || Dritjehen vnd einen Heilman,die bedörfften wol bar gelt. || Alfo do kouffte difer gezug inen xiiij. Lütjelburger vndwu(te do- || mit wol einen kouffman, der fü wider kouffen wolt, vnd verkouffte fü oudi ||widervmb vnd wurdentbi den XÜV 2 guldin daran verlorn vnd || wartFridel von Seckingenburge für fü vnd wart ouch in das || kouffhus budi verfchriben. ||
[Z. 10.] Loren 15 Bel deck het gefeit, das Johann Gutenberg in zu einer zit ||gefchickt het zu Claus Dri^ehen, nach Andres fins bruders || feligen dode, vnd det ClaufenDritjehen fagen, das er die preffe, || die er hünder im hett, nieman oigete zoigete . 86 Dasouch difer || gezug det, vnd rette ouch me vnd fprach, || er folte fich bekumbern fo vilvnd gon über die preffe || vnd die mit den zweyen würbelin vff dun, fo vielent dieftucke || von einander. Diefelben ftucke folt er dann in die preffe || oder vff die prefTelegen, fo künde darnach nieman gefehen noch ut gemercken, || vnd wenn ir leit uskeme , 87fo folt er zu Johann || Gutenberg hinus kumen, dann er het ettwas mit im 88 ze || reden.Difer gezuge ift wol ze wiffen, dasjohann Gu ten b er g Andres || feligen nut ze dun,fundern Andres Hans Gutenberg ze dun wer , 89 vnd || im follichs ze zilen geben folt, inden zilen er ouch abging. Er het ouch || gefeit, das er in nie keiner burfe 90 bi ime ge-wefen || fig, wann die burfe nach den Winahten anging. Difer || gezug het Andres Dri-tjehen feligen dick gefehen byJohann || Gutenberg effen, aber er gefach in nie keinpfening geben. ||
[Z. 11.] Reimboltvon Ehenheim het gefeit, das er vor den Winahten || vnlangzu Andres kam vnd frogte in, was er || alfo mehte mit den nötlichen 91 dingen, domit erumging. || Antwurt im Andres felige, es hett in me dannV c . guldin || ko(let, doch fo hoffteer, wann es us gefertiget wurde, das || fü gelt lö(Ien ein güt notdurfft, do von er difemgezugen || vnd andern gelt geben möhte vnd ouch alles des 92 leides ergebet || würde.Difer gezug het gefeit, das er im des felben moles || viij. guldin lech, wenn er gelt habenmüft. So hett ouch dis || gezugen kellerin Andres ettwie dick gelt gelühen. Andres || kamouch zu einer zit zu difem gezugen mit einem ring, || den fchetjet er für XXX. guldin, denverfatt er im ze Ehenheim || fürV. guldin hünder die juden. Difer gezug het ouch gefeit, ||das im wol wiffen fig, das er im herbß II. halb omen || gefottens wins in zweyen veffelngemäht het, do (chanckte|| er Johann Gutenberg l / 2 omen vnd den andren halben omen ||(chenckte er Midehart vnd fchenckte ouchGutenberg|| etwie vil biren . 93 Andres bat ouchdifen gezugen zu einer || zit, das er im II. halb fuder wins kouffte, das ouch difer gezug ||dett, vnd von denfelben II. halben fudern hant Andres || Driljehen vnd Andres HeilmanHans Gutenberg || das eine halb fuder gemein gefchenckt. ||
[Z. 12.] Hans Niger von Bifcho vißheim het gefeit, das || Andres zu im kam vndfprach, er bedörffte gelts, dar- || umb fo mü(Ie er im vnd andern finen lehenluten || dejjengetrangen dun , 94 wenn er het ettwas vnder henden, || darvff künde er nit gelts genugvffbringen. Alfo || do frogte difer gezug, was er fchaffen hett . 95 Antwurt || er, er wer einfpiegelmacher . 96 Alfo do ftalte difer || gezuge tröfchen 97 vnd furte fin körn gon Molßheim