Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
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Abschn. I. Die Sachen. Cap. I, Eigenschaften. §. 64. Werth und Preis.. 5gg

Auch die äußere Schranke, welche in Gestalt obrigkeitlicher oderusueller Preistaren, ehemals in großer Zahl, und selbst in derGegenwart noch häufig, der beliebigen Preisbestimmung gesetztwird ist principiell verwerfllich, im Allgemeinen schädlich und

darauf bezügliche Bestimmungen, z, B. wegen Solus, aufzustellen; seien

unpraktisch, htttteu höchst selten Erfolg, gäben nur zu Chicanen Anlaß--.

StattVerletzung über die Hälfte", wie im Entwurf, wurde übrigens ge-setztwegen übermäßiger Verletzung", weil nach manchen Partikulargesetzenschou die Verletzung über ein Drittel (z. B. Württcmb, Landrecht) u. dgl.zur Anfechtung berechtige. Prot. S. 1313. 1314. II Nürnb. Entw. Art.2ll9. Die zur dritte» Lcsuug im Sinne des obigen Antrag« von Kur-hessen und Mecklenburg gemachten .'loints (Ar. 279. 230) wurden ausge-schieden. S. auch Hcimsoeth, Darstellung S, 82. Ohne allen Grundwird von C. F. Koch I>. I. die Beschränkung auf Kaufleute (I) be-hauptet. S. oben §. 45 Not. 6. Die Einführungsgesetze von Bremen §. 30, Hamburg §. 30 habe» die Anfechtung wegen I. o, allgemeinbeseitigt, das Württcmb. E.G. Art. 44 hat die bisherigen Grundsätzewesentlich modificirt:Ein Vertrag, der nicht Handelsgeschäft ist, kannwegen übermäßiger Verletzung von einem Contrahenten nur angefochtenwerden, wen» er mehr als noch einmal fo viel an Werth weggegeben alsempfangen hat ".6S) Nau II. §. 293296. 313323. Röscher I. §. 114. 175. Aus demRom . R: I. 1 §. 11 v. <iv off. pr-ref. urdi (l, 12). I. 2 v. <Ie monop.(4, S9). I. 1 0. Se enisc. gucl. (1, 4>. I. 1 L. c>e luit. (1, 9,. I. g C.lie cvlwrt. (12, 58) und allgemein die unglossirte Aov. 112. Schon früherdas Edict Diocletiau'ö öe pretlis rerum ven-ilmm v. 301 (oben §. 61Not. 7 a. E.). Ueber die Canonische ^islitia pretü und dalnit zusammen-hängende principiell allgemeine Tarirung: Endemann, National!)!,Grunds. S. 96 ff. 101. scsccig. §. 1 q. 7 2 ->,»p>. 10 Ar. 56 ff.kspli. cie lurri clisp. I. 24 Ai. 35 ff. Zlarqusrä 6e jure mer-cst. II. c. 12 Xr. 3538. IV. c. 7 Ar. 3538. Glück XVI. S. 74. Dievon der Kaufmannschaft festgestellten Wechselkurse (f. Not. 36) waren zwarnicht absolut bindend, galten aber doch als jusli, preli», daher eine erheb-liche Abweichung meist nicht gestattet wurde (Gewöhnlicher verglichenerKurs). S. Scsccis §, I q. 5 Ar. 53.'Leipz. WO. v, 1632 §. 31 unddie ?sreres bei Siegel, L. f. c. II p. 123125. 96. 150 ff. 155 ff.Uralte relative Prcistare für Früchte vor der Ernte, bez. Verbot ihresVerkauf«: vspit. 806 c. 7. I.. I-ünxob, l!. AI. c. 56. Reichs-Polizei-Ordnung v. 1577 Tit. 19 §. 1, f. Neumann, Geschichte des WuchersS. 100107; Modifikation und Beseitigung in neueren Gesetzen und derPrariS s. Seussert XIV. Nr. 24, Annalen des O.A.G.'s zu Dresden II.S. 434, Commentar zum Sächs. Gesetzb. von Siebenhaar zu I. 1033,