die Reisen von Spaniern im Auslande und von Ausländernin Spanien .
Im intervalutarischen Kurse, der die Bilanz der Zahlungenund Empfänge im auswärtigen täglichen Verkehr aufweist, kamdie Verschlechterung der handelspolitischen und finanziellenStellung, durch den Mangel an Exodromie noch geschwächt,unweigerlich zum Ausdruck.
Da nun aber der Frankenkurs fast stets höher war als dasinnere Agio der Goldpeseta, so wurde im Laufe der Zeit fastsämtliches Goldgeld aus Spanien exportiert . Von den 1400Millionen Pesetas spanischer Goldmünzen, welche sich im Jahre1881 noch im Verkehr befanden, waren im Jahre 1892 nurnoch höchstens 250 Millionen Pesetas in den Kassen der Bankwie im Privatbesitz.1)
Die Lücke, welche durch das Verschwinden des Gold-geldes entstand, mußte daher durch Banknoten und Silbergeldausgefüllt werden.
Die Banknote begann seit dem Jahre 1882 sich mächtigauszudehnen und wurde ein höchst beliebtes Zahlungsmittel.2)
1) Nach Angaben Osmas im Kongreß vom 5. 3. 1902 und nach An-gaben der Zeitschrift ,, El Economista" vom 15. 3. 1902.
2) In den Sitzungen der Akademie( Nov. 1891- April 1892) überden anormalen Stand der Wechselkurse sprach sich Sanchez de Tocaüber die Umwandlung in der Stellung des Publikums den Banknotengegenüber folgendermaßen aus:„ Die Erziehung des Publikums zur Bank-note hat sich vollständig vollzogen und auf so schnelle Weise, daß manihr große Aufmerksamkeit schenken muß. Noch vor einigen Jahren warenhier alle Leute Gegner der Banknoten; wir erinnern uns alle, Personenvon höchster Bedeutung in der Bankwelt gekannt zu haben, welche ebensowie der ganze Handelsstand mit Argwohn die Banknoten betrachteten,und man braucht nicht zu verweilen bei dem Widerstande, welchen dieVolksmassen den Banknoten entgegensetzten. Jetzt( 1892) zirkuliert dieNote in allen Volksschichten sowohl auf dem Lande wie in der Stadtmit eben so großer oder noch mit größerer Leichtigkeit als Metallgeld."Toca sieht die Gründe für diese Wandlung in den billigen Lombardsätzender Bank, die Privatleuten gestatteten, mit geringen Kapitalien hohe Zinsenzu erlangen; mitbestimmend waren aber sicherlich die unbedingte An-nahme durch Staatskassen und der Wegfall der Domizilbeschränkungen.