252 IV. DIE INTERVALUTARISCHEN BEZIEHUNGEN DER PESETA SEIT 1883.
geber des Bankgesetzes vom Jahre 1902 den Gedanken, dasPortefeuille der Bank allmählich mit leicht realisierbaren Wertenan Stelle der Staatsobligationen zu füllen und die Bank vonSpanien auf die den Banknoteninstituten eigenen Geschäfte,Diskont- und Lombardgeschäfte, zu begrenzen.
Hierdurch sollte sich die Lage der Bank bedeutend bessern.Die Handelswechsel, welche in der Zeit von 1894-1902 nurca. 130-200 Millionen Pesetas betrugen, haben sich seitdemsehr gesteigert, noch mehr hoben sich die Lombardgeschäftevon Jahr zu Jahr.¹)
Auch die Metalldeckung, namentlich die Golddeckung,wurde auf Grund des Bankgesetzes gesteigert, und hieraufglaubte die Regierung ein besonderes Gewicht legen zu müssen.Man war in Spanien allgemein der Ansicht, daß sich bei ver-stärkter Deckung der Banknote der Kurs der Peseta heben müsse.
Aber auch die größere oder geringere Deckung der Notehatte gar keinen Einfluß auf die Valuta, solange nicht exodro-mische Maßregeln dadurch möglich gemacht wurden. Einendeutlichen Beweis, wie wenig die intervalutarischen Kurse vonBardeckungen der Banknoten abhängen, konnte man in Spanienfinden, wenn man die Bank von Belgien und den belgisch- fran-zösischen intervalutarischen Kurs zur Vergleichung heranzog.Die Bank von Belgien hatte fast im ganzen Jahre 1901 einegeringere Golddeckung als die Bank von Spanien, in Belgienbewegte sich jedoch der Kurs auf Frankreich dicht um den
1) Das Portefeuille der Bank wies an Handelswerten aufam 31. August 1907 541 Millionen Pesetas,
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dagegen verminderten sich die Staatsobligationen und Vorschüsse an denStaat; sie betrugen
am 31. August 1907 805 Millionen Pesetas,
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( Revista de economia y hacienda, Nr. 34 vom 26. 8. 1911).