Venauigkeit zu vergleichen und ztt prüfen . sondern auch dieResultate ihrer vieliäbrigen Untersuchungen um vor Augenzu legen . um ein unsterblich deutsches Verdienst gegen unge*gründete Anfalle anderer 'Volker zu vertheidigen. Aus die*sen reinen Quellen find wir וווו -Stande, den Lesern dieser«Schrift, die eigentlich nur der speciellen !Öefcbicbte der er*sten Areslauischen Bucbdruckere)) bestimmt ist. m einer kur*zen Uebersicht die föescbicbte der Erfindung dieser in derZTbat nützlichsten aller !Künste mitzutheilen.
6er Zustand der Litteratur war bis in die Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts überaus traurig . und doch ging schonden ^Vi ssen schaften und Künsten eine neue Q)orgenrc>tbe auf.(?och immer las man die "Werke berühmter Oänner nur inAbschriften . die mit groszer ())übe und vielem Zeitaufwandegemacht wurden, daher auch so kostbar waren, dasz nur sehrbegüterte Personen sich eine eigne Bücherfammlung anlegenKonnten, !dazu kam noch der Umstand, dasz diese Abschriftten grösztentheils die Arbeiten müßiger Monche und Ì5eístîí*eben waren . die um diese Zeit fast im alleinigen Besitz der-9chreibekunst sich befanden und oft entweder den Inhalt derHandschriften oder die -Sprache der Originale . die sie ab»schrieben, nicht verstanden. Aus diesem Vebel giengenmancherlei der Litteratur sehr nachtheilige Minderungen her*vor. ^ie Schreibfehler verunstalteten die Originalschriftenso sehr, dasz selbst die gelehrtesten Manner Mühe hatten, den׳ $mn des geschriebenen zu entratbsehr ein Umstand » derdie grosze Lumme der noch vorhandenen Varianten erklärt.Andrerseits blieb eine Menge von -Schriften ungebraucht» die