Druckschrift 
Geschichte der seit dreihundert Jahren in Breslau befindlichen Stadtbuchdruckerey als ein Beitrag zur allgemeinen Geschichte der Buchdruckerkunst : Mit 4 Bildnissen und 4 erläuternden Kupferplatten / [Johann August Barth ; Hr. Geiser ; Hr. Paritius. Johann Ephraim Scheibel [Vorr.]]
Entstehung
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machte Erfindung dazu benutzen sollte, sick Ansebn undfteícbtbum zu verschaffen, dieser gab ibm einen *Vorschuß .zuerst von ßoo Hulden וויו ï&oît). die er selbst von Andern ent.lehnte, um das zum Druck bestimmte Werk zu vollenden.Nachdem aber auch diese -Summe nicht hinreichte, so erhieltDuttenberg noch andere ßoo Dulden von {pusten als Darlehn .doch mit der Bedingung . dajz er demselben sein DrucRenperK*zeug zum Unterpfand verschriebe. Duttenberg that es inder fZotb und begann nun sein Werk mit neuen Kräften. JfcieArbeit. womit er steh zuerst beschäftigte . war ein Psalter,den nachher die Sage zu einer ganzen Bibel gemacht hat.

Ein neuer gunstiger Umstand kam in Kurzem der vonDuttenberg gemachten Erfindung noch zu Ibülfe. Oies ,parder Beitritt peter -Zeh offers von Hern she im. aus demDarmstadtischen. Dieser àann ,par eigentlich ein -Schon*fchreiber und hatte sich lange Zeit in £>arw aufgehalten . umHandschriften zu copiren. Er scheint um das *Jahr 1450 oder51 mit Jpust und Duttenbergen bekannt geworden zu seyn. Alsein sinnreicher Kopf sah er bald ein. dass das Ausschneideneinzelner Buchstaben in fcJofz oder Metall viel zu langweiligund dabei kostspielig war. indem eine Menge Alasse dabei ver*!obren gieng. Er gerieth daher auf den neuen glücklichenbedanken. -Stempel (Punzen oder ^>atritzen) von-Ztahl auszusebneiden und diese dann in !Kupfer (zu Matrizen) abzuschlagen und darauf die zum gebrauch bestimmtenwettern auszugieszen. Durch diese Erfindung ward sehr vielgesponnen. Q)an konnte theils in kurzem viele )Lettern her*beisebaffen . theils die gebrauchten und abgestumpften zu