Druckschrift 
Geschichte der seit dreihundert Jahren in Breslau befindlichen Stadtbuchdruckerey als ein Beitrag zur allgemeinen Geschichte der Buchdruckerkunst : Mit 4 Bildnissen und 4 erläuternden Kupferplatten / [Johann August Barth ; Hr. Geiser ; Hr. Paritius. Johann Ephraim Scheibel [Vorr.]]
Entstehung
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24 Geschichte der ersten Eresi, Buchdruckerey.

1565. Bresilauische Hochzeit Ordnung. 4.

1566, Ein Bitgesang zu Gott Vater, Sohn vnd heiligen Geist inn gegenwärtiger Türcke»

Noth. Im thon, ?tus tiefer not!c. vor der Predigt zu singen Anno 1566.sampt zweyen schönen Gebeten gegen den Erbfeind den Türckcn, Gott vmb!ffanzuruffen.

!566. Ein andechtig Christlich Gebet, zu ע riser m HErrn JHESV Christo vmb errettungseiner werden Christenheit widerten Türckcn. Seinen lieben Kirdbkindcrn gestel-let, durch M. Joachim Specht derer von Groß Glogaw Prediger inn Prostà1566. 8. 1 Bogen.

1566. Christliches Gebet wider den Türcken 8. ! Bogen.

1566. Ein ander Christliches Gebet wider den Türcken 8. ! Bogen.

1566. Bekandtnuß vom Heiligen Nachtmal des HErrcn JHEsu CHRISTI. Tilemanni

Heßhusij, der H. Schrifft Doktor. Darauß zu lernen, waS ein Christ vomHochwirdigen Sacrament des Leibs vnd Bluts Christi halten vnd glauben sol.Breßlaw. M.D.Lxvj. Am Ende: Gedruckt zu Bresslaw durch Crispinum Scharf-fcnbcrg. *) Hinten ein Holzschnitt, die Einsetzung des heil. Abendmalsvorstellend.

1567. Becker Ordnung. 4.

1567. Kurtzer vnterricht, wie man sich zur Zeit der Pestilentz halten soll. Bresslaw

M.D.L.XBJJ. 8. 2 Bogen.1563, Ein Gebet in diesen gcfcrrlichm leufftcn in Kirchen vnd Hcusern zu sprechen. Brcs-

.־ law 1563. 8. ! Bogen._

*) Anm. Wie tolerant man damals gegen die R eformir.ten daclite, davon aus diesemBuche eine kleine Probe.

Zum vicrdten 2c, Dörffen vns deswegen auch keine Vbiquistas heisscn mit jhremschandmaul, sonder das Lehren, Glauben vnd bekennen wir, ob wol Christus wahrerMensch ist vnd bleibt, vnd sein Hcyliger Leib im Himel droben zur rechten Gottes sitze,so kan er doch gleichwol sein Leib hie auch auf Erden an vielen orten nach seiner cinse-tzung vnd Worten im Abendmal außtheilcn, leiblich vnd wesentlich, nicht allein die krafft sei-, ncs Leibes, denn er ist allmechtig vnd wahrhastig. Paulus sagt, er hab Jhesum Christummit seinen Augen gesehen, nach Christi Himelfart. Nun frag ich die Caluinistcn: Ist Chri-stus von der rechten Gottes hernieder gestiegen, oder ist Paulus mit seinem Leib, zurrechten Gottes vber alle Himel hinauf kommen? Weil der keines ist, so folget, das Chrisstus zur rechten Gottes sitzend, allhie auf Erdev mit seinem Leib auch sein kan.