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unserer grofsen Gewerbsthätigskeit miifste also zerstört werdenfür eine reactionäre Schrulle, von der sich kein Mensch einensicheren Vortheil versprechen kann, für einen Schritt, den manjedenfalls in wenigen Jahren mit schwerem Schaden wird zurück-nehmen müssen, für eine Mafsregel, welche uns in der Achtungdes Auslandes nicht erhöht, die uns aber das Recht entzieht,uns über irgend eine feindselige handelspolitische Mafsnahme zubeschweren!
Anhang,
(Aus den Verhandlungen der Anti-cornlaw-League).
i. Aus einer Rede Milner Gibson’s, gehalten auf einem derwöchentlichen Meetings zu London am 5. April 1843.
— — «Da ich vom festen Zoll gesprochen habe, mufs ichjener sonderbaren Behauptung begegnen, dafs der Kornzoll vondem Ausland bezahlt werde. Wenn dem so wäre, mlifsten wirunsere Zölle erhöhen, um unsere Lasten auf das Ausland abzu-wälzen. Ja, wenn alle unsere Einfuhren etwa aus einer kleinenInsel wie Guernsey kämen, so begriffe ich, dafs ihre geringeQuantität zu dem Verbrauch des Landes in einem solchen Mifs-verhältnifs stünde, dafs ein Zoll auf denselben den Kornpreis imGanzen nicht beeinflussen würde.
«In diesem Falle wäre die Abschaffung des Zolls ein Geschenkan den Eigenthümer von Guernsey. Aber bei freiem Handel würdendie Zufuhren uns aus allen Welttheilen kommen und dem inlän-dischen Preis eine genügende Concurrenz machen. Unter solchenUmständen erhöht der Eingangszoll den Preis des inländischenGetreides und belastet das Volk mit einer viel schwereren Steuer,als die ist, welche dabei der Staatskasse zu Gute kommt. — —«Ein anderer Trugschlufs besteht darin, uns zu sagen: Schaffedie Kornzölle nicht ab, bevor nicht das Ausland seine Industrie-zölle herabsetzt! Als ob ein Land seinen Zolltarif nach denWünschen der anderen einrichtete! Danach miifsten wir unsereReformen von denen der anderen Länder abhängig machen. Aberwelches ist in einem Volke die Kraft, die Privilegien zerstört?