Druckschrift 
Augsburgs älteste Druckdenkmale und Formschneiderarbeiten, welche in der vereinigten königl. Kreis- und Stadtbibliothek daselbst aufbewahrt werden : nebst einer kurzen Geschichte des Bücherdruckes und Buchhandels in Augsburg ; mit 37 Abdrücken von Original-Holzschnitten aus dem 15. u. 16. Jahrhundert / von G. C. Mezger
Entstehung
Seite
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7.

Die vier und zweinczig guldin harpffcn. Am Ende: Daslöblich un. nützlich buch hat getruckt Johannes Bämler zuAugspurg. Und vollendet Am Freytag vor sant Michels tagAnno :c. I» ^6 I^F^^III.

Goth. ^ol. Ohne Eign., Cust. u. Blattzahlen.

^UKK. 1959. Zapf I, 84.Nach dem Register, am Anfange des Buches, steht ein großerHolzschnitt, David mit der Harfe darstellend. Das erste Blatt nachder Vorrede fehlt in diesem Exemplare.

8.

Die vier und zwcinezig guldin harpfen. Das Buch selbstbeginnt mit den Worten: Hie hebt sich an das aller nüezlichestbuch genannt die vier und zwcinezig guldin harpfen, die mitvleis aus der hcyligen gcschrifft un d' altvätter buch durchein hochgelerten Doetor, prüder Heinrichen Prediger ordenszu nurenberg zc.

Goth. Kl. ^ol. Ohne Sign., Cust. u. Seitenz. 170 Bll. v. 27 Zeil.

^ugK. 1939.

Druckjahr und Drucker sind nicht angegeben. Es erschien indeßjedenfalls bei Johann Bämler und dürfte, nach Papier und Letternzu schließen, schon in das Jahr 1472 zu setzen seyn. Zapf kennt dieseAusgabe nicht. Sie gehört unter die schönsten Bämler'schen Drucke.

9.

Auslegung der heyligcn messe. Auf der Rückseite des erstenBlattes befindet sich ein Holzschnitt. Am Anfange des 2" liest man mitrothem Drucke: Se</Aitn?' e^osi^'o Miss«« etc. Dann noch auf dem 2"Bl.gleichfalls roth: Hyenach volget gar eine löbliche heylsameaußlegung der heyligen messe :e. Am Ende: Gedruckt zuAugspurg Und vollendet an Freytag vor sant Lorenzen taganno domini MOOOei.XXXIIII. jare.

Goth. Kl. r'ol. Ohne Sign., Cust. u. Seitenz. Bll. mit 33 Zeilen.Ohne Angabe des Druckjahrs und des Druckers.

^u^K. 1954.

Denis und Zapf (e5.1, 73.) waren im Zweifel, wem sie diesesBuch zuschreiben sollten. Ersterer war geneigt, es für einen Druckaus der Offizilf des Anton Sorg zu halten. Die Lettern sind

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