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80 quinto. In dem dritten Bande, in welchem des Al-bertus Magnus Sermones de tempore et de sanctismit dem 1478 bei Guldenschaff gedruckten WerkeCapitula statutorum ecclesiae Coloniensis vereinigtsind, heisst es auf dem Vorsetzblatte, dass er dem Gre-gorius Nederberch gehört habe mit der weiteren An-gabe: Istum librum emi pro 16 marcis monete colo-niensis in ferio quarta ante vigiliam nati. 1479 1 .
Der Wert der Kölnischen Mark betrug nach Kruse,Kölnische Geldgeschichte 2 , in den Jahren 1479 und1480 Rmk 1,48, 1485 Rmk 1,43, ein Albus 0,25 bezw.0,24. Ein Mörchen, Heller, war der zwölfte Teil einesAlbus 3 . Der Rheinische Gulden, welcher wahrschein-lich in der Einzeichnung aus dem Jahre 1479 gemeintsein wird, galt Rmk 5,05, der Kaufmannsgulden hatteeinen etwas geringeren, der oberländische Guldeneinen etwas höheren Wert, Rmk 4,92 bezw. 5,91. DieKaufkraft des Geldes war nach den Untersuchungenvon Lamprecht und Hanauer 4 im Elsass und an derMosel von 1450—1500 5 V* mal so gross als im 3. Vierteldes 19. Jahrhunderts. Für Köln muss nach Knipping 5 dieKaufkraft geringer, etwa zu 2 /s— 3 A der für Elsass undMoselland berechneten Höhe angenommen werden.
Zell hat nur gotische Typen und zwar zehn ver-schiedene Arten zur Anwendung gebracht. Am häu-figsten und frühesten findet sich eine mittlere Type,mit welcher die zahlreichen Traktate des JohannesGerson gedruckt sind, Ennen 6 hat daher für dieselbe
1 Ennen a. a. O. S. 33. 53. 127.
3 Westd. Zeitschr. f. Gesch. u. Kunst, Ergänzungsheft IV S. 120.121.
3 Buch Weinsberg I hsgg. von Höhlbaum. Glossar.
4 Lamprecht, Deutsches Wirtschaftsleben im Mittelalter II. Hanauer,Etudes öconomiques sur t'Alsace ancienne et moderne. Paris 1878. Vgl.auch Lamprecht in Conrads Jahrbüchern f. Nationalökonomie u. StatistikN. F. XI S. 322 ff.
5 Die Kölner Stadtrechnungen des Mittelalters I: Publikationen d.Gesellschaft f. Rheinische Geschichtskunde XV S. 227.
0 Ink.-Kat. Einl. S. V.