_des Geistes-.Hauptstü ck. 35
l'n. 26. Die Krafft eines Dinges ist et-»,was/ aber dsch etwas anders/ als das Ding/dessen Krafft es ist. e)
27. Der Geist ist etwas. 5) Oder/esist etwas/ das man Geist nennet.
C l'n.-z.
«)Der isteThcil diesesSatzcsfliesset aus der anderiMiell.den andem Theil werden die neuen Philosoph! gerirgestehen/indem sie sagen/ daß die Kiacerio ein leiden-des Wesen sey/ aber daß GOtt derselben einebewe«gende Krafft angeschafft» habe; Also sind wir in die-sem Stuck Miteinander einig/ ob aberdieseKrafft einselbststandigcsoder zufalliges Wesen sey ( an 6c lud-
jrsi^cia all zcci6cni)habe ich allhicr noch nicht cleccrmi-
nircn wollen / wei'l hicrinnen die neuen Philosoph!nicht mit mir einig siud/ wiewohlaus der lo.'rnellgar leicht erwiesen werden tan/ daß die Bewegungs-Krafft ein sclbststandiges Wesen seyn muffe. Dero-wegen wird dieser gantze Lehr-Satz allhier nur ange-nommen/wieder die neuen Philosophos aus ihren ei«genen Lehr>Satzen selbigen zu brauchen. Denn nachunserer Philosophie muß der Lehr-Satz also eingerich-tet seyn: Die Krafft eines leidenden Dinges ist etwasanders/als das leidende Ding. Denn wir werdennimmer zugeben/daß die Krafft desGeistesetwas an-ders sey / als der Geist selbst/ wie solches unten erwie-sen werden wird. Und also gehet der Lehr-Satz nur inleiblichen/nicht aber in geistlichen Dingen an.
5) Dieses geben die neuen Philosophi auch zu / als welcheGOtt und die Seele des Menschen vor einen Geisthalten/wenn man aber mttMenschen nnd solchenLeu-ten die diesenSatz leugneten ju thun hatte/tönte die-
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