d es G eistes 5. Hauptstück _107
84. Hierbei) aber müssen wir nicht sooben hin ansehen / daß bey den meisten experi-memis, dabey man derLufft/ihre Anzicbung spü-ret/auch eine Vereinigung etlicher soliden irr-»dischen Törper zu spührcn sey/als wenn die Lgm-pzns und das Lcder und der Teller in der ^mK-lia gleichsam zu einen Stück werden: Wenn sichdie ^.nrKIl'a gleichsam mit unfern Finger verei-niget/ wenn der Bade - Kopff/sich mit unsernFleisch vereiniget / wenn zwey g<atte MarmorPlatten veste mit einander vereiniget werden u.f. w. und also müssen wir nicht unterlassen/ dieUrsach dieser Vereinigung zu betrachten.
7kl. Ls. Ohne wasserichte üibttsmien ge-schiehet keine Vereigung in denen Cörpern unddas Masser ist der Leim durch welchen alle Ver-einigung geschiehet. Dieses ist aus den besag-ten Exempeln klar/ sonderlich ist zumercken/daszum Exempel ein Bade - Kopff/ wenn er. nichtnaß gemacht wird/ oder auff einen benassetenCörper gesetzet wird / nicht anziehe. Deswegen-müssen die Marmor Platten mit warmen In-schlitt beschmieret werden. Wie wohl auch oh-ne dem der Kw-mor fast stets seicht ist und schwi-tzet. Zwey Glaser von Spiegel Glase werden sichnicht vereinigen wenn sie drocken sind / wenn sieaber nur angehauchet werden/hangen sie an ein-ander.
86. Wir werden als» vielleicht nicht ir-ren/ wenn wir sagen/daß das Wasser/d.i. alles
fiiessen-