!i6 Versuch von demWcscn
ches doch geschehen müste/ wenn die cussere Lufftdieselben zusammendrückte.
i'K. 14. Der bisher gezeigte Nutzen unsererLehre gehet nur den Verstand an. Und wennes bey diesen nur alleine bliebe/würde doch auchdiese Wissenschafft/wie alle andere/die nicht aufdie Ausbesserung des Willens gerichtet sind/ ei«tele Thorheit seyn/ und einen Menschen zumVerderben gereichen. Und hat man dißfals beyErkentniß der Wahrheit ja so wohl acht auf sichzu haben/ daß man nicht strauchele/ als bey Er-lernung unwahrer und sich wiedersprechendenDinge: Und solches um so viel desto mehr/jeenger der Weg ist / der zum Lenrro führet.
11,. 15. Deswegen muß nun auch einMensch / der die Lehre von dem allgemeinenGeist wohl begreiffen und recht nutzen will/ dieSachenach denen allgemeinenReguln der Weis-heit K), angreiffen. Er muß zu förderst bemü-het seyn/sein Hertz zu reinigen, c) Denn sowe-nig die Meißheit in ein neidisches / hoffartigesund liederliches Hertz eingehet/so wenig schmecketauch einen jölchen Hertzcn die Lehre von allgemei,nen Geist/als welche so sie recht gebraucht wird/eine treffliche Srkantniß zu erwecken fähig ist/ wiees mit der natürlichen Boßheit unsers Hertzensund dessen Entfernung von dem Geiste GOtteSbeschaffen sey.
1^1.16. Da in Gegentheil die Heidnischeund allgemeine heutige?KiIolopnie in derMa-ttrie und denen ^bttraäiombus, die der thatige
Ver-