des Geistes 7- Hauptstück »ss
^-79- Warum sprichst» nicht vielmehr/daß ein Unterscheid zu machen sey unter einemGeist/der von Natur und der durch mühsameAngewohnheit vernünfftige Dinge zuwege drin-get. Aber ist das natürliche nicht edeler als daSangewöhnete.
I'K. 80. Ein künstlicher Mahler mahlet ausfreyer Faust und ohne sondercs Nachdcncken eineAbbildung die der Natur sehr ähnlich fällt. DerLehr-Junge circkelt und künstelt/ und trifft es dochnicht. Wer ist nun unter diesen beyden der Klüg-sie? OhneZweiffel nach deiner Meynung derLehr-Junge. Denn der Meister macht sein BildyhneNachdencken/und plaudert wohl dabey.DerJunge aber denckt nach und ist erpicht/ daß er drü-ber schwitzt.
I'K. 8'. Es ist wahr. Der Geist der Me,talle/Pflantzen und Thiere kan keine LlümXrcn ^ 7?.und SylloAilmo-; machen/ deswegen sprichst»/hat er keinen Verstand. Aber er macht hingegenDemanten/ Rubinen/Cedern/ Elephanten/unddein Verstand kan nicht eine Lauß machen: Ermacht lauter con^Iullones die feinen Cörper unddessen Daurung unterhalten/ und dein Verstandrechnet Dinge aus/ da das K,cir offt an Galgenkömmt/und machtkünstliche 8^!Ic>Ai5mczs, in de-ren LonLiusion der Todt ist-Mein-welcher Geistist nun weiser?
'rk. 82. Ja wendestu ein: Was will aberaus dieser ?diIolopnie werden ? Wenn der Geist
m