!66 Versuch von demWesen
wir doch seine Endigkeit und Gräntzen vermit-telstunserer Augen. ^
l'K. uz. Jedoch sehen wir die Gräntzendes unsichtbaren Geistes der einzigen Sonnenicht / ja wir begriffen auch nick)t vermittelst un-sers Verstandes/ wo sich die Gräntzen diesesGeistes endigen / ob wir gleich begreiffen/ daßder Geist der Sonnen seine Gräntzen habenmüsse. Denn es ist wieder die Natur/ daß einendiger Cörper naturlicher Weise einen unend-lichen Geist haben könne.
114. Indessen empfinden wir war-hafftig und wesentlich den Geist der Sonnenvermittelst der Sonnen-Strahlen/ und lernenalso/daß der Geist eines Cörpers wesentlich undwarhafftig einen Raum erfüllen könne / obgleichder Cörper aus welchen der Geist würcket/ vielhundert Meilen davon entfernetist.K)
l'n. ns. Eine gleiche Bewandnüß hat esmit dem unsichtbaren Lufft-Geist/ der in derErden seinen Wohn - Platz hat / und dieselbeetliche Meilen / wiewohl nicht so viel/ als derSonnen-Geist'umgiebet.
116. Hieraus wird nicht ohne Urjachgeschlossen/daß auch der Geist <ines jeden in-dischen Corpers einen grossen Raum ausser dem-selbigen Cörper erfüllen und davon ausdunstenkönne.
117. Und weil ein Geist tubriler ist
als der andre/ so kan auch leicht geschehen / daß
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