24 Abdanke!!. Absetzen. Entsetzen., Erlassen.
chens willen, über ihn ges«! rochen würd, würd er zugleichmit allen seinen Nachkommen, des Adels und der Vor-rechte desselben cncsei?er. In Rußland werden oft dieVernehmen, welche nach Siberien abschicket wcrden, allerihrer Würden emseyct. Hier würde das Wort abdan-ken nicht Statt finden.
Wer seines Amres erlassen wird, hat solche Erlas-snng gesodert, oder ist Alters und Schwachheit halber,nicht mehr tüchtig, dasselbe zu verwalten. Man erlasset,ihn, damit er seine Tage in Ruhe zubringen soll. AuchdieiesWort ist sowol von Hohem als Geringern gebräuch-lich, wenn man mit einer gewissen Achtung gegen ihre ge«leistete gute Dienste redet. Man kann Z. B. ftgen: Die-ser Uitteroffieier, »der dieser Soldat, ist von demHaupt-manne seiner Dienste erlassen worden, und er hat ihn aufeine andere Weise versorgt.
Abschied geben, wird sowol in einem guten als bö-sen Verstände genommen. Man kann sagen: Weil die-ser Ossieier nicht mehr.zn dienen im Stande war, federteer seinen Abschied, und es wnrd ihm derselbe in Gnadengegeben. Mau kann auch s.?gen: Wegen seiner übelenAnffühnmZ und Nachlaßigkeic in dem Dienste, ist ihmder Abschied gegeben- Imgleichen von einem Bedien-ten: Ich hatte ihn gern länger b-halten, aber wegen sei-ner kränklichen Umstände muste ich ihm den Abschiedgeben, und auf eine andere Meise für ihn sorgen. Oderauch: Weil er so unordentlich war, und oft auö dcm Hausöblieb, habe ich ihm den Abschied gegebm.
Verabschieden, dünkt mich, werde mehr von denSoldaten und Bedienten gesagt, wenn man sie ganzlichabschafft, und keine andere an ihre Stelle nimmt. Sosagt man: Als der Krieg znEnde war, wurden viele Sol-daten verabschieder. Dieser vornehme Herr, welche?sich aufsein jandgut zur Ruhe hegeben, hat alle scineBe-
dienre