Teil eines Werkes 
Theil 1 (1777)
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Finster. Dunkel. Duster oder Düster. 45

nicht den Tod erlitten, durch den zweiten hingegen einensolchen, welcher um des Glaubens willen, wirklich auchden Tod ausgestanden. Denn ich finde von einem an-dern Heiligen.- Overst de hillighe Rerke, helr envor enen Oychriger, unde vor nenen Nlarteler.

Voichre kommt her von dem alten Worte, gichen,begichen, welches so viel als sagen, bekennen hieß,daher war in den Rechten das Wort UrIichr gebrauch-lich, für die Aussage, und Bekenntniß der Missethat.S. Frisch N?örrerb, B. W Gicht.

Im Theuerdank, kommt häufig jchen, für jagenvor. ?.

Co p. 7?. Wider das würd der Held nicht sehen, dasist, er wird nichts dawider sagen.

Cap. 95. DaS mag ich mit Warheit jchen.Cap.ioy. Daraus mag ich mit Warheit jehen

Das der Held, das als hat getan

Mit seinm freym willen daran.

22. Finster- Dunkel. Duster oderDüster.

§^>o gar kein Licht zu finden ist, da ist es finster. Wodas Licht so weit entzogen ist, daß man nicht gnug-sam sehen kann, da ist es dunkel. Wo das Licht durchzwischtnkommende Korper zu scheinen verhindert wird/da isiesduster> oder düster.

Im Finstern kann man gar nichts sehen, im Dun-keln und im Dustern, kann man zwar noch etwas sehen,aber doch die Vorwürfe nicht recht unterscheiden.

Finster ist eine ganzliche Beraubung des Lichts.Dunkel und Düster nur eine Beraubung des nöthigenLichts- -

Da diese beiden leßten Wörter > in solchem Begrifmiteinander übereinkommen, so werden sie auch gemeinig-lich, eins für das andre gebraucht; Man sagt: Ein

bunk-