zo Lohn. Löhnung. Sold. Besoldung. Gehakt.
24. Lohn. Töhnung. Sold. Besoldung.Gehalt.
Insoweit, als diese Wörter gleichbedeutend sind, drü-o>) cksn sie dasjenige aus, was jemanden für seine Ar,beit oder Dienste gegeben wird.
Lohi? wird eigentlich nur von den Arbeitern, oderdem Gesinde, Löhnung und Sold, von den Solda-teil, Besoldung von dcnenjeuigen gebraucht, welche inöffentlichen Aemtern stehen.
Man sagt: Ein Arbeiter ist seines Lohnes werth.Ein Tagelöhner verdienet so viel Lohn. Daö Gesindehat seinen Lohn bekommen, z B. Mos. 19, v. iz. Essoll des Tagelöhners Lohn, nicht bei dir bleiben bisan den Morgen. So nennet man auch Avczrlohn,Lehrlohn, dasjenige, wasdemArßte, oderdemLehr-meister zur Vergeltung gegeben wird, obgleich das ein-fache Lohn in solchen Fällen nicht gebrauchlich ist«,
Löhnung und Sold, bedeuten zwar beide, dasje-nige, was ein Soldat sür seine Dienste empfanget, aberdem heutigen Gebrauche nach, ist das Wort Löhnungin dem Falle gewöhnlicher, wenn man mit einer Absichtauf die Zeit redet, in welcher es ihm ausgezahlet wird;Sold hingegen, wenn von dem Gelde selbst die Redeist, welches ihm gegeben wird. So sagt man: DerSoldat bekommt alle fünf Tage seine Löhnung. Hin-gegen, er bekommt alle fünf Tage acht Groschen Sold.Man nennst Löhnungstag, denjenigen Tag an wel-chem er feinen Sold empfanget.
Doch scheinet der Gebrauch, diese Wörter eigentlichnur, auf die gemeinen Soldaten einzuschränken. Von ih.ren Befehlshabern, pfleget man nicht zu sagen: Sie ha-ben ihre Löhnung oder ihren Sold empfangen, son-dern da ihre Bedienungen zugleich Ehrenämter sind,braucht man gemeiniglich das Wort Besoldung. DieBesoldung eines Hauptmanns, belauft sich auf so viel
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