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Trocken. Dürre.
Der 4öwe, der in seinem Alter, va er nicht mehrauf den Raub ausgehen konnte, die Thiere nach seinerHöhle berief war listig. Aber der Fuchs war ihm zuschlau, da er auf die Fußstapfen Acht hatte, und sag-te : VesiiZia ine rcirout.
26. Trocken. Dürre.
eide Wörter zeigen den Mangel der Feuchtigkeit an,allein das erste wird von einer äusserlichcn, daszweite, von einer innerlichen Feuchtigkeit gebraucht, welchezur Natur, oder zum Wachsthum einer Sache gehöret.
Der Acker ist trocken, wenn es lange nicht geregnethat, und ihm diejenige Feuchtigkeit mangelt, welche evvon aussen bekommen sollte. Ein dürrer Acker , dür-res jand ist dasjenige, was in sich selbst nicht Feuchtigkeitgenug hat, den Wachsthum der Früchte zu befördern.
Man jagt; Das Gras ist trocken, man kann tro-ckenes Fußes darauf gehen, wenn die Nasse, welchees durch deil Thau oder Regen bekommen hatte, sich wie-der verlohren hat, und durch die Sonnenstrahlen abge-trocknet ist, Das Gras ist dürre, wenn es nicht Feuch-tigkeit genug zu seiner Erhaltung aus der Erdebekommt.
Trockene Farben, sind diejenigen, welche ohne eini-ge Feuchtigkeit aufgetragen werden, In Trockenensitzen, heißt unter einer solchen Beschirmung sitzen, dgman von dem Regen nicht kann getroffen werden. Dür-re weiden, heißt aus Mangel der nöthigen innerlichenFeuchtigkeit vergehen.
Man sagt: Ein trockener Sommer, in Absicht des-sen, daß es nicht genugsam regnet; Ein dürrer Som-mer in Absicht dejsen, daß den Früchten die nöthigeFeuchtigkeit zu ihrem Wachsthum mangelt. TrockenHolz ist dasjenige was nicht naß geworden, und dahergut brennen kann. Dürres Holz, ist dasjenige, wasöus Mangel der nöthigen innerlichen Feuchtigkeit ersior-5'" ist- 2?. Gehen.