Teil eines Werkes 
Theil 1 (1777)
Seite
226
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226 Uebersetzci!. Dollmctschen.

rc noz ciebet, c^uoel lllnüi izrc>r5u^ n^z?c>litic>ne, cciAua-tio vil i, vetLl ibu-i 6icitur: 5^e?-^ ?//a^?z, uxori-i ^/'///n^,'». Illg a Alüäic), I^ec ü 5uic>. ^n^liz i^ulicr et-i.iinuum ciicitur ?^o?^att, ab giiti^uo Liit^nui^otcla.

Fräulein, ist zwar eigentlich dasDimiMitivumvottFrau, und vor alters auch in diesem Sinn, sowohl vonMenschen als Thieren gebraucht worden. 1 B. Mos. 1,27.Gott schuf sie, ein Männlem und ein Fräulein. 1 B.Mos. 7,2. Noah nahm zu sich in den Kasten, von alleinVieh, ein Mannlcin nnd sein Fraulein. Ietzo aberbraucht man e6 nur als einen Ehrennahmen, der unver-heirarheten Personen, adeliches Geschlechts. Und vordiesem hat man auch die Fürstinnen lind Prinzeßinnen,Fräulein genannt. Daher ist noch d.'S Wort Fräu?leinsteucr gebräuchlich, vön der Mitgift oder Aussteuer,welche das land, bei Vermählung einerPrinzeßinn, auf-bringen muh.

Das Dlminutivum von Frau, pflegt man jeHozumUitterschied, mit der Sylbe chen zu machen. Ein ar-tiges Frauchen.

,Z2. Ueberseyen. Dollmetschett.

an übersehet aus einer Sprache in die andere.Man dollmetscher, was in einer unbekanntenSprache geredet, oder geschrieben ist, in diejenige, wel.ehe wir verstehen.

Uedcrserzen, ist also allgemeiner. Die englische,franzosische, deutsche Bibel, sind Uebersehungen desGrundrextS, wer aber diese Sprachen nicht verstehet,deni sind sie noch keine Dollmetschunclen. Dem En°gelländei- ist nur die englische, dem Franzosen nur diefranzösische, dem Deutschen nur die deutsche Ueberj'e?tzung zugleich eine DollmerschunZ.

Ein