Teil eines Werkes 
Theil 1 (1777)
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253 Kleid. Kleidung. Anzug.

nach hat man es besonders, für gut im Kriege ge-nommen.

In dem ersten Sinn, kommt es noch zuweilen vor,da man im gemeinen jeden jagt: Tapfer laufen, rapfcrtrinken, sich tapfer halten; Imgleichen: Du mußt ta-pfer zureiten, wenn du zur bestimmten Zeit da seyn willst,und dergl. Unterdessen begreift es doch, auch in diesenRedensarten, sowohl die Munterkeit, als auch die Ueber-windung der Schwierigkeiten, und das veste Anhaltenin sich.

,49. Rleid. Rleidung. Anzug.

<^>urch das Aleid, verstehet man eigentlich nur dasje,^ nige, was man auf dem jeibe anziehet, und wasvom Schneider verfertiget wird, ohne darunter zu begrei-fen, was zur Bedeckung des Haupts und der Füße gehö-ret, und was die Arbeit der Nahtcriun ist. Das Zxl:ideines Mannes, ist Rock , Weste und Hosen. Man sagt:Der Schneider hat mir meinZxleid gebracht. Das besteZxlcid, welches man hat, nennet man ein Ehrenkleid,u. s. w. Das Aleid eines Frauenzimmers, ist eigentlichnur dasjenige, welches sie über die Röcke und Schnür-brüst anlegen, und es hat, nachdem die Mode sich än-dert, verschiedene Namen. Robe, Adrienne, Volante,und dergl. Eine bloße Contusche und Rock, nennen sienicht ein Rleid.

RleidttiiI, drücket alles dasjenige aus, was man zuseiner Bedeckung anziehet, und es wird darunter verstan-den nicht nur, was wir zur Bedeckung desieibeS, fondernauch des Haupts und der Füße gebrauchen, ja überhauptalles, womit der menschliche ieib, sowol zur Nothdurft,als, zum Wohlstande bekleidet wird. Man sagt: Jemandin Kleidung erhalten, für seine Zxlcidling sorgen, unddarunter wird alles begriffen. Wenn wir sagen: Er hatmir ein neues Zxleid geschenkt, so wird dadurch von einer

Mannö,