Teil eines Werkes 
Theil 1 (1777)
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Nutzbarkeit. Nutzen. Vortheil. 259

Mannsperson, nur dasjenige verstanden, was derSchneider verfertiget, und von einer Frauensperson,nur das Oberklcid. Hingegen: Er hat mir die Zxlei-düng gegeben, begreifft «lles in sich, was zur Bede,ckung des ganzen Leibes gehöret.

Anzug, erstrecket sich noch weiter, man begreifftdarunter auch diejenigen Zicrrathe der Kleidung, welchedie Mode eingeführet hat. Znm Anzüge eines Man-neS, gehöret der Huth, ein sauberes Oberhemde, Man.schetten, und dergleichen, welches nicht unter die Zxlei--dung begriffen ist, denn man kann das Haupt, ohneHurh, mit einer Mühe bedecken, ohne Oberhemde undManschetten bekleidet seyn. Zum Anzüge des Frauen.zimmerS, gehöret noch mehr, ein Kopfzeug, Manschet,ten, Bander, Kanten, Geschmeide, ja die Mode hatihre Zierrathe fast unzahlich gemacht. Sie nennen auchbesonders, einen Anzug, nur dasjenige, was diefeZierrathe ausmacht. Ein Anzug von Kannten, Blon-den, und dergleichen.

,50. Nutzbarkeit. Nutzen. Vortheil.

t^>ie Nutzbarkeit, ist das Vermögen einer Sache,^ uns etwas Gutes zu verschaffen, dessen wir zu un-serem Gebrauch benöthiget sind. Der Nutzen, ist dasGute selbst, welches wir daher zu unserem Gebrauch be.kommen. Der Vortheil, ist ein außerordentlicher Nu-tzen, welchen wir bei gewissen Gelegenheiren erlangen,und eine Frucht unserer Bemühung und Arbeit.

Die Sache selbst ist nutzbar, der kurzen entstehetaus den Diensten, welche sie uns leistet, und aus demGebrauch, welchen wir davon machen können. DerVortheil, aus einem besonderen Gewinn, welchen siebei gewissen Gelegenheiten schaffet.

Ein Landgut ist nutzbar an sich selbst. Wir habenNutzen davon, wenn wir dasjenige, so es hervorbrin.

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