Teil eines Werkes 
Theil 1 (1777)
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Klumpen. Haufen. Kloß. 28z

klumpen. Gold, Silber, Kupfer, Zinn, können in ei-nen Almnpen zusammen geschmolzen werden.

Hingegen sagt man: Ein Steinhaufen. Einkau-fen Geldes, weil dazu viele Stücke gehören. Imgleichcn:Ein Zxori? Haufen, ein Haufe» Weizen, weil er aus vie-len Körnern besiehet. Ein Heuhaufen, Holzhaufcn,Scheiterhaufen, 2ln»eiöhaufen, u. s. w.

Uiieigentlich sagt man: Ein Haufen, füreineMen-ge. Ein Haufen Leute. Ein Haufen Zeugen. EinHaufen Soldaten. Ein Haufen Kinder. Ein unor-deutlicher Haufen, :c. Der große Haufen, der kleineHaufen, für die große Anzahl, die geringe Anzahl.

Ein Zvlumpcn ist allezeit unförmlich. In einemKaufen, können die Dinge, woraus er bestehet, auch or.deutlich auf einander geleget werden. Man brauchet da-her das Wort Alumpen, im gemeinen Reden, auchzuweilen von einem Haufen, mehrerer ohne Ordnungüber einander geworfener Dinge. Z. B. Alles in einenAlumpen zusammen werfen. Der Wind warf das ganzeHaus auf einen Alumpen, wiewohl man in der anstan-digen Sprechart, sich allemal lieber des Wortes Haufenbedienen wird, welches sowohl von ordentlich gelegten, alsunordentlich über einander geworfenen Dingen gesagt wer-den kann. Z.B. Man muß gleichwohl nicht alle Schrift-steller auf einen Haufen werfen. Schröckh Biogra-phie iTH. 259 S.

Nloß kommt mit Alumpen überein, giebt aberden Begriff einer geringeren Größe. Es ist ein kleinerrunder Klumpen. Ein großes zusammenhangendes StückErde ist ein Ixliunpen, aber si> viel, wie man etwa in dieHand nehmen kann, ist ein Erdenkloß. Hiob z8-v.z8.Wenn der Staub begossen wird, daß er zu Haufe lauft,und dieZxlöße an einander kleben.

In den Salzkoten, nennet man Rlöße, die StückenStein, womit der Heerd verkleidet wird. In der Küche

saget