Leiten. Führen.
lich, daß er nicht Zeit hat, einige Ueberlegung zu machen,und der andere setzet ihn dergestalt ausser sich, daß er nichtmehr im Stande ist sich zu zwingen, seine Augen funkeln,der Mund schäumet, er knirschet mit den Zahnen, brichtin die schrecklichsten Schelnvorte aus, und man siehet gleichdie äusserste Heftigkeit des Zorns, in allen seinen Gebehr«den und Handlungen.
208. Leiten. Führen.
(Vs>an leitet diejenigen, welche nicht im Stande sind,ohne Hülse zugehen, oder, welche ohne solche Hülseden Weg nicht finden können. So leitet man ein Kindmit dem Leirbande, weil es noch nicht im Stande ist,alleine zu gehen. Man leitet einen Blinden mit derHand, oder mit einer Schnur, oder mit einem Stäbe,woran er sich halten muß, er würde sonst den Weg nichtfinden können. Mau leitet einen Hund, ein Pferd, oderandere Thiere, mit einem Strick, damit sie auf dem rech-ten Wege bleiben, und davon nicht abweichen.
Man fuhrer diejenigen, welche selber gehen, nur,damit man ihnen den Weg zeigen, oder ihnen im Geheneine Bequemlichkeit verschaffen möge. Sosagtman: Ichwill sie den kürzesten, oder den bequemsten Weg fuhren.Man zeiget nur den Weg und gehet mit. Man führetein Frauenzimmer unter dem Arm, damit sie sich stützenkönne, und im Gehen eine Bequemlichkeit habe.
Wer geleitet wird, wird allezeit vest gehalten: Wergeführet wird, kaun auch frei geheu. Keiren, kann mannur diejenigen, welche gehen: Führen, auch diejenigen,welche reiten oder fahren. Man kann sagen: Als ichdurch den Wald fahren wollte, nahm ich mir einen Weg-weifer, welcher mich da durch führen mußte.
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