Schwierigkeit. Hinderniß. 355
-Herr Adelung führet beides an begann und begsnn-te, und vertheidiget dieses letzte, gegen Herrn Aichin«ger.
Wie die lateinischen Wörter, initmm, s^recl!, voneo, und Al-a^ior herkommen, so hat auch, aller Wahr,scheinlichkeit nach, im Deutschen, das Wort beginnen,von gehen seinen Ursprung. Es heißt, etwas angehen,oder an etwas gehen, so sagt man noch in der gemeinenSprechart: Eine Sache angehen, frisch daran gehen,für anfangen, und Frisch zeiget, daß man im Angel-sächsischen, auch 2NZllinen, 2NZinn2li gesagt habe.
zu. Schwierigkeit. Hinderniß.
^>asjenige, was eine Sache schwer machet, nennet^ man eine Schwierigkeit: Dasjenige, was dieAusführung derselben aufhält, ist eine Hinderniß. Sokönnte man sagen: Die Rückkehr des Ulysses nachIcha-ka, wurde durch mancherlei Hindernisse aufgehalten,und als er endlich daselbst angelanget war, fand er vielSchwierigkeiten, die Liebhaber seiner Gemahlin beiSeite zu schaffen. Aeneas fand viel Schwierigkeiten,das von dem Orakel, ihm versprochene Land, ausfündigzu machen und zu erreichen, und als er endlich darin Fußgefasset hatte, war derKrieg mit dem Turnus, eine neueHinderniß, welche ihm die ruhige Besitzung desselbenverzögerte.
Oder man kann folgendesErempel nehmen. Dämonunv Philliö verlobten sich mit einander; Sie fanden aberviel Schwierigkeiten, ehe sie ihre Eltern bewegen konn-ten, die Einwilligung zu ihrer Heirath z» geben, undnachdem sie die Einwilligung derselben erhalten hatten,ereigneten sich verschiedene Hindernisse, welche die Voll-ziehung ihres Verlöbnisses aufhielten. Zu einer Zeit warPhillis krank, zu einer andern, mußte Dämon eine weiteReise thun.
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