Loben. Rühmen. Preiset?. M
bei dem Pfad, es kömmt mit 7?«?--^ übel ein conculcc,.Die Niederdeutschen sagen Pfad, wie sie denn über»Haupt, diejenigen Wörter, welche im HochdeutscheneinPf haben, mit einem bloßen p auszusprechen pflegen,als perd für Pferd, Pahl für Pfahl u. s. w. Einigedieser Mundarten, brauchen noch jetzt daS Zeitwortpedden für treten, nedderpedden, für niedertreten.Vermuthlich ist dieses das Stammwort von pad oderPfad, welches also einen Gang bedeuten würde, dersehr betreten, oder durch vieles Gehen vestgetretcn ist.
Steig, oder Fußsteig, kommt mit Pfad überein,man verstehet aber besonders einen solchen U)eg dadurch,welcher den Fußgängern, über das Feld vergönnet wird,weil er ebener oder kürzer ist: Oft wird ein solcher Steigmit einem niedrigen Zaune zugemacht, damit die Fuß-ganger übesteigen können, aber niemand darauf reite,oder mit einer Schubkarre darauf komme.
Vielleicht ist das Wort Steig, von solchem Ueberstei-gen herzuleiten. Einige schreiben e6 auch Steg, und manfindet die Redensarten: Weder 5Veg noch Steg sehen:Weder Stege noch N)ege wissen; Hier aber scheinetSteg, vornehmlich um des gleichen Lauts willen gebrauchtzn seyn. Da Steg auch bisweilen einen Balken oder star-kes Brett bedeutet, welches über einen Graben oder schma-len Fluß geleget wird, damit man zu Fusse hinüberkom-men, und sich etwas in die Richte gehen könne, so dünktmich, es sey besser zum Unterschiede, wenn von einemWege der Fußganger die Rede ist, Steig zu schreiben.So wird es auch in der Bibel gefunden. Pf. 17, 5. Er-halte meinen Gang auf deinen Fußsteigen. Ps. 119,95.Führe mich auf dem Steige deiner Gebote.
228. Toben. Rühmen. Preisen.
)er Gebrauch felbst lehret uns diefe Wörter unterschei-den: und man wird sie nicht leicht einv für das an.
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