4O2 Abrichten. Unterrichten.
nchniet, durch seine Salben Wunder zu thun. Vielleicht köimttniaa cS auch von dem plattdeutschen Worre Äuav herleiten, wel«cheScin Uebel oder einen Schaden bedeutet, so, daß es eigentlich«^.uaos.'.ibce hnssen, und einen Menschen anzeigen wurde, dersich '.'-wm-, für alles (Qiinöe, oder für alle Schäden, gewisseSalb.'n zu h»ben,
B^n dem Worte Saalb^ver, sagt Frisch, essoll von einemDadce herkommen, der zu Jena an der Saale , zugleich eine Va»bi-rsiine gehabt, dessen Bader Diseurse sich allezeit vom Wettetangefangen.'- Es taun seyn, daß dieses die wahre Etymologie ist/aber man konnte es eben so gut, von dem plattdeutschen WorteS^al herleiten, welche eine schwarzgclbe Farbe bedeutet, und mirdem französischen b^n.- übereinkommt. Ich finde auch in l^ibn-(.'ollccl. l?ej'mc>I. das Wort, lslu, is!o, wovon es heißt: Vet. I'cut.in er, l^urcus^ kvclie (?z!Iis iclcm. Saaldadex, wäre
als» eigentlich einer, der nicht rein badet, sondern allen Schmuzauf dem Leibe lasset, oder der mit unreinem Wasser badet, welchesdie Haut sa^l mach?-
24,. Abrichten. Unterrichten.
AVe Thiere werden abgerichtet: Die Menschen wer^den unterrichtet. Man sagt: Einen Hund, einenVogel abrichten: Die Jugend unterrichten, jemandin einer Sache unterrichten.
Die Jäger richten ihre Hunde ab, zu verschiedenenArten der Jagd. Ein Hühnerhund, wird abgerichtet,die Rebhühner anzusuchen, und wenn er sie gesunden hak,davor zu stehen. Ein Sausinder, wird abgerichter, diewilden Sckweine auszuspüren, und sie durch sein Bellenzu melden. Ein Schweißhund, wird abgerichtet, demBlute, oder nach der Jägersprache, demSchweisse zu fol-gen, welchen ein angeschossenes Thier verlohren hat. Manfindet Hunde, welche abgerichtet sind, allerlei Künstezu machen, und dergl.
Was einige von dem Mahometh geschrieben haben,daß er eine Taube abgerichtet, sich auf seine Schulterzu fetzen, und aus feinem Ohr zu fressen, wovon er vor«
gegeben.