Harte. Hartigkeit,
S4Z. <>ärte. Hurtigkeit.
-A^as Wort Härte, wird am gewöhnlichsten mehr vonkörperlichen Dingen, Härtigkcit von dem Gemü-, the gebraucht, und das erste, wird in unserer ilxln^r-sctzmig gar nicht gefunden. Man sagt: Die Harre desSteins: Die Härcigkeic des Herzens.
Wenn der Marmor in die Erde vergraben wird, undlange darin liegen bleibt, so Verliehret er cnras von seinerHarte, und laßt sich hernach leichter bearbeiten. DieSandsteine oder Quaderstücke, welche zu Pirna , und imMagdeburgischcn gebrochen werden, sind im Anfange sehrweich, wenn sie aber eine Zeitlang in der Luft gelegen ha-ben, bekommen sie ihre Härte.
Man sagt: Die Harte der Haut in den Handen.Die Harte verliehre.i. Das Eisen verliehret seine Härte,dem Eisen, oder dem Stahl, eine mehrere Harre geben.Ein Körper ist von grösserer Härte als der andere, unddergleichen.
Hingegen, mit grosser Hartt'gkeic über seine Mei-nung halten. Mit Hartigkeit auf feinem Kopf bestehen.Eine grosse Hartigkeir gegen jemand beweisen: Jemandmit vieler Hartigkeir begegnen. Sprüchw. Sal. 2;. v.15. Eine linde Zunge bricht die Härrigöclt. 5 B. Mos.9. v. 27. Siehe nicht an die HarriIkcir dieses Volks,v. s- w.
Man braucht auch das Wort Harre, von der Strafeselbst, Hartigkeir von der Gesinnung desjenigen, der dastraft. So kann man sagen: Die Harte der Strafe,mit welcher er belegt wurde, brachte ihn zur Verzweiflung.Hingegen, er bewies solche HärrigLeir im Strafen, dasier sich niemals durch Flehen bewegen ließ, das geringsteVerbrechen zu vergeben, oder die Strafe, welche einemVerbrecher zuerkannt war, im geringsten zu mildern.
Cc 4 Der