Teil eines Werkes 
Theil 1 (1777)
Seite
418
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4,3 Durchscheinend. Durchsichtig.'

Ruhe: Der Durstige sehnet sich nach einem Trunke«Der Kranke sehnet sich nach einein Labsal, oder nach ei-er gewissen Speise, und dergl. l B. Mos 34, 8- Mei-nes Sohnes SichemS Herz, sehnet sich nach eurer Toch-ter. Hiob 7, 2. Wie ein Knecht sich sehnet nach deinSchatten, und ein Tagelöhner daß seine Arbeit aus sey«Rom. 8, 22. Alle Creatur sehnet sich mit uns, u. s. w.

249. Durchscheinend. Durchsichtig.

jeglicher Körper, durch welchen die Lichtsirahlen einigerniassen durchfallen, kann durchscheinend genanntwerden. Durchsichtig, wird nur von selchen Dingengebraucht, welche die Lichtstrahlen so häufig durchlajsen,daß man gar nicht verhindert wird, alle andere Vorwür-fe, durch diese Dinge, ganz genau und deutlich zu sehen. >

Das seine japanische Porcellan, das Horn, die ver-steinerten Meerschwamme und Korallengewächse, unddergleichen, sind durchscheinend. Es fallen nur einigeLichtstrahlen durch, man kann nicht alle Vorwürfe, dochaber das Licht dadurch sehen. . Das Glas ist durch-sichtig, man kan dadurch alle Vorwürfe ganz deutlichsehen.

250. Froh. Frolich. Freudig.

ir sind froh, wenn wir ein innerliches Vergnügenempfinden, über etwas Gutes, oder über ein Glück,so uns begegnet ist, oder wenn wir wirklich Freudeempfinden.

Wir sind frolich, wenn wir das innerliche Vcrgnü-gen , und die Freude, so wir empfinden, auch äusserlich,durch unsere Handlungen und Gebehrden, an den Taglegcn.

Wir sind freudig, wenn das Gute, welches unswiederfähret, eine besondere Munterkeit und Lebhaftigkeitbei uns erwecket.

Die