428 Antworte». Beantworten.
zahlreich waren; Hannibal aber antwortete darauf:Sie mögen so zahlreich seyn als sie wollen, so wirst dudoch keinen unter ihnen finden, der !^ZaI0 heißt. Wo-mit er nicht nur sehr artig, die Tapferkeit seines Bruderserhob, sondern auch den Soldaten, einen sehr hohen Be-grif von ihm beibrachte, alö ob er keinen unter den Rö-mern, an Tapferkeit seinem Bruder gleich schätzte.
Hier kann man nicht sagen: Hannibal beantwor-tete die Nachricht des Mago, oder er erwiederte, oderer verseyre darauf, weil die Beziehung nicht da ist, inwelcher die Wörter Beantworten, Erwiedern, Ver-setzen, allezeit stehen.
Ich habe auf den Brief meines'Freundes schon ge-antworter, will oft weiter nichts sagen, als daß ichihm schon wieder geschrieben habe. Ick habe den Briefmeines Freundes beantwortet, giebt zugleich zu erken-nen, daß ich auf den Inhalt desselben,, oder dasjenigewas mein Freund zu wissen verlanget, die nöthige undhinlängliche Antwort gegeben. Bei einer Verschieden,heit der Meinungen scheinet das Wort beantworten,auch den Begris einer mehreren Gründlichkeit in der Ant-wort zu geben. Wenn man z. E. sagte: Demosthenes antwortete auf die Gründe, welche die Freunde Phi-lipps von Macedonien vorgebracht hatten, so würde sol-ches noch gar nichts von der Beschaffenheit seiner Ant-wort bestimmen , man könnte dabei auch denken, daß ernur blos etwas dagegen gesagt, oder eingewandt habe.Aber er beantwortete die Gründe, zeiget ein mehreresan, eS giebt zu verstehen, daß er gründlich darauf ge-antwortet , und sie widerlegt habe. AnaximeneS hattesich vorgenommen, eine Fürbitte für die Stadt iampsa-kus, beim Alexander einzulegen: Sobald er aber demAlexander vor Augen kam, rief ihm dieser gleich entge-gen: Anaximenes, ich schwöre feierlich, das; ich dasje-