Einleitung. xmi
gen der Dinge außer uns aus, aber eigentlich das Ma-terielle (Reale) derselben (wodurch etwas Exisiirendesgegeben wird), so wie der Raum die bloße Form »priori der Möglichkeit ihrer Anschauung; und gleich-wohl wird jene auch zum Erkenntniß der Objecte au-ßer uns gebraucht.
Dasjenige Subjective aber an einer Vorstellung
was gar kein Erkenntnißstück werden kann,
ist die mit ihr verbundene Lnst oder Unlust; denndurch sie erkenne ich nichts an dem Gegenstand: derVorstellung, obgleich sie wohl die Wirkung irgend einerErkenntniß seyn kann. Nun ist die Zweckmäßigkeiteines Dinges, sofern sie in der Wahrnehmung vor-gestellt wird, auch keine Beschaffenheit des Objectsselbst (denn eine solche kann nicht wahrgenommenrocrden), ob sie gleich aus einem Erkenntnisse derDinge gefolgert werden kann. Die Zweckmäßigkeitalso, die vor dem Erkenntnisse eines Objects vorher-geht, ja sogar, ohne die Vorstellung desselben zu einemErkenntniß brauchen zu wollen, gleichwohl mit ihrunmittelbar verbunden wird, ist das Subjective der-selben, was gar kein Erkenutnißstück werden kann»Also wird der Gegenstand alsdann nur darum zweck-mäßig genannt, weil seine Vorstellung unmittelbarmit dem Gefühle der Lust verbunden ist; und diese Vor-stellung selbst ist eine ästhetische Vorstellung der Zweck-