Einleitung. xl.ix
vorhergeht und den Grund dieser Form enthält. Wirhaben gesehen: daß die Vorstellung der Zweckmäßigkeitder ersteren Art ans der unmittelbaren Lust an der Formdes Gegenstandes in der bloßen Reflexion über sie be-ruhe; die also von der Zweckmäßigkeit der zweyten Art,da sie die Form des Objects nicht auf die Erkenntnißver-mögen des Subjects in der Auffassung derselben, sondernauf ein bestimmtes Erkenntniß des Gegenstandes untereinem gegebenen Begriffe bezieht, hat nichts mit einemGefühle der Lust an den Dingen, sondern mit dem Ver-stände in Beurtheilung derselben zu thun. Wenn derBegrifvon einem Gegenstände gegeben ist, so besteht dasGeschäft der Urtheilskraft im Gebrauche desselben zumErkenntniß in der Darstellung (exlildltlo), d.i. dar-in, dem Begriffe eine correspondirende Anschauung zurSeite zu stellen: es sey, daß dieses durch unsere eigeneEinbildungskraft geschehe, wie in der Kunst, wenn wireinen vorhergefaßten Bcgrif von einem Gegenstande,der für uns Zweck ist, realisiren, oder durch die Natur,in der Technik derselben (wie bey organisirten Körpern),wenn wir ihr unseren Begrif vom Zweck zur Beurthei-lung ihres Products unterlegen; in welchem Falle nichtbloß Zweckmäßigkeit der Natur in der Form desDinges, sondern dieses ihr Product als NullirMeckvorgestellt wird. — Obzwar unser Begrif von einersubjcctiven Zweckmäßigkeit der Natur in ihren Formennach empirischen Gesetzen, gar kein Bcgrif vom ObjectRaute Lric. d- Mchcilskr. d