Einleitung. 1.1
welche sich der Verstand in sie nicht finden könnte: an-statt daß gar kein Grund -> priori angegeben werdenkann, ja nicht einmal die Möglichkeit davon aus demBegriffe einer Natur, als Gegenstandes der Erfahrungim Allgemeinen sowohl, als im Besonderen, erhellet,daß es objective Zwecke der Natur, d. i. Dinge die nurals Naturzwecke möglich sind, geben müsse; sondernnur die Urtheilskraft, ohne ein Princip dazu a prioriin sich zu enthalten, in vorkommenden Fallen (gewisserProducte), um zum Behuf der Vernunft von dem Be-griffe der Zwecke Gebrauch zu machen, die Regel ent-halte, nachdem jenes transscendentale Princip schon denBegrif eines Zweckes (wenigstens der Form nach) aufdie Natur anzuwenden den Verstand vorbereitet hat.
Der transscendentale Grundsatz aber, sich ein?Zweckmäßigkeit der Natur in subjectiver Beziehung aufunser Erkcnntmßvermögen an der Form eines Dingesals ein Princip der Beurtheilung derselben vorzustellen,laßt es ganzlich unbestimmt, wo und in welchen Fallenich die Beurtheilung, als die eines Products nach einemPrincip der Zweckmäßigkeit, und nicht vielmehr bloß nachallgemeinen Naturgesetzen anzustellen habe, und überlaßtes der ästhetischen Urtheilskraft, im Geschmacke dieAngemessenheit desselben (seiner Form) zu unseren Er-kenntnißvermögen (sofern diese nicht durch Übereinstim-mung mitBegriffen, sondern durch das Gefühl entscheidet'auszumachen. Dagegen giebt die tclcologisch gebrauchre
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