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Critik der Urtheilskraft / von Immanuel Kant
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Erster Theil.

Zweytes Buch.Analytik des Erhabenen.

Übergang von dem Beurtheilungsvermögendcs Schönen zu dem des Erhabenen.

-A^as Schöne kommt darin mit dem Erhabenen überein,daß beides für sich selbst gefallt. Ferner darin, daß bei-des kein Sinnes -noch ein logisch - bestimmendes, son-dern eiuAefiexionsurtheil voraussetzt! folglich das Wohl-gefallen nicht an einer Empfindung, wie die des Ange-nehmen, noch an einem bestimmten Begriffe wie dasWohlgefallen am Guten, hangt; gleichwohl aber dochauf Begriffe, ob zwar unbestimmt welche, bezogen wird,mithin das Wohlgefallen an der bloßen Darstellung oderdem Vermögen derselben geknüpft ist, wodurch das Ver-mögen der Darstellung, oder die Einbildungskraft, beyeiner gegebenen Anschauung mit dem Vermögen derBegriffe des Verstandes oder der Vernunft, als Be-förderung der letztern, in Einstimmung betrachtet wird.Daher sind auch beiderlei) Urtheile einzelne, und dochsich für allgemeingültig in Ansehung jedes Subjects an-kündigende Urtheile, ob sie zwar bloß auf das Gefühlder Lust und auf kein Erkenntniß des GegenstandesAnspruch machen.

§. 2Z.