Zc? Erster Theil.
stimmungsgrunde haben, wenn es ästhetisch und nichtmit irgend einem Verstandes - oder Vernunfturtheilevermengt seyn soll.
-.,-»,^-^!> i..,,^ »V>.^»^<.' ^ '«^'.^>^«.^.^.'ü
. N». ZN?iii. ^i^Z ^i<>!
Weil alles, was der bloß reflcctirenden Urtheils-kraft ohne Interesse gefallen soll, in seiner Vorstellungsubjective, und, als solche, allgemein-gültige Zweckmä-ßigkeit bey sich führen muß, gleichwohl aber hier keineZweckmäßigkeit der Form des Gegenstandes (wie beymSchönen) der Beurtheilung zum Grunde liegt; sosragtsich: welches ist diese subjective Zweckmäßigkeit? undwodurch wird sie als Norm vorgeschrieben, um in derbloßen Grvßenschatzung, und zwar der, welche gar biszur Unangemessenst unseres Vermögens der Einbil-dungskrast in Darstellung des Begrifs von einer Größegetrieben worden, einen Grund zum allgemein-gülti-gen Wohlgefallen abzugeben?
Die Einbildungskraft schreitet in der Zusammen-setzung, die zur Größenvorstellung erforderlich ist, vonselbst, ohne daß ihr etwas hinderlich wäre, ins Unend-liche fort; der Verstand aber leitet sie durch Aahlbegrisfe,wozu jene das Schema hergeben muß: und in diesemVerfahren, als zur logischen Großenschätzung gehörig,ist zwar etwas objectiv zweckmäßiges, nach dem Be-grifft von einem Zwecke (dergleichen jede Ausmessungist), aber nichts für die ästhetische Urtheilskrast Zweck-mäßiges und Gefallendes. Es ist auch in dieser absicht-