2 50 Erster Theil.
sondernde Materie, die im Augenblicke des Festwerdensplötzlich entwischt, ist ein ansehnliches Quantum vonWärmestof, dessen Abgang, da es bloß zum Flüßigseynerfordert ward, dieses nunmehrige Eis nicht im minde-sten kälter, als das kurz vorher in ihm flußige Wasser,zurücklaßt.
Viele Salze, ungleichen Steine, die eine krystalli-nische Figur haben, werden eben so von einer im-Wasser, wer weiß durch was für Vermittelung, ausgelö-seten Erdart erzeugt. Eben so bilden sich die drusichtenConfig'nrationen vieler Minern, des würflichten Bley-glanzes, des Rothgüldenerzes, u. d. gl., allem Vermu-then nach auch im Wasser, und durch Anschießen derTheile: indem sie durch irgend eine Ursache genöthigtwerden, dieses Vehikel zu verlassen, und sich unter ein-ander in bestimmte äußere Gestalten zu vereinigen.
Aber auch innerlich zeigen alle Materien, welchebloß durch Hitze flüßig waren und durch Erkalten Festig-keit angenommen haben, im Bruche eine bestimmte Tex-tur, und lassen daraus urtheilen, daß, wenn nicht ihreigenes Gewicht oder die Luftberührung es gehinderthätte, sie auch äußerlich ihre specifisch eigenthümlicheGestalt würden gewiesen haben: dergleichen man an ei-nigen Metallen, die nach der Schmelzung äußerlich er-härtet, inwendig aber noch flüßig waren, durch Abza-pfen des innern noch flüßigen Theils und nunmehrigenruhigen Anschießen des übrigen inwendig zurückgeblie-