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§. 62.
Von der objectiven Zweckmäßigkeit die bloßformal ist, zum Unterschiede von dermaterialen.
^lle geometrische Figuren, die nach einem Prilttiv ge-zeichnet werden, zeigen eine mannichfaltige, oft bewun-derte, objective Zweckmäßigkeit, nehmlich der Tauglich-keit zur Auflösung vieler Probleme nach einem einzigenPrincip, und auch wohl eines jeden derselben auf unend-lich verschiedene Art an sich. Die Zweckmäßigkeit isthier offenbar objectiv und intellektuell, nicht aber bloßsubjectiv und ästhetisch. Denn sie drückt die Angeinessen-heit der Figur zur Erzeugung vieler abgezweckten Ge-stalten aus, und wird durch Verminst erkannt. Alleindie Zweckmäßigkeit macht doch den Begrif von dem Ge-genstande selbst nicht möglich, d. i. er wird nicht bloß inRücksicht auf diesen Gebrauch als möglich angesehen.