292 Zweyter Theil.
und so nur als Zweck überhaupt möglich vorgestellt wer-den); sondern als ein die andern Theile (folglich jederden andern wechselseitig) hervorbringendes Organ,dergleichen kein Werkzeug der Kunst, sondern nur derallen Stoff zu Werkzeugen (selbst denen der Künste liefern-den Natur seyn kann: uud nur dann und darum wirdein solches Product, als orgülüsirtes und sich selbst
organisirendcö Wesen, ein Naturzweck genannt
werden können.
In einer Uhr ist ein Theil das Werkzeug der Bewe-gung der andern, aber nicht ein Rad die wirkende Ur-sache der Hervorbringung verändern; ein Theil ist zwarum des andern Willen, aber nicht durch denselben da.Daher ist auch die hervorbringende Ursache derselben undihrer Form nicht in der Natur (dieser Materie), sondernaußer ihr in einem Wesen, welches nach Ideen einesdurch seine Causalitat möglichen Ganzen wirken kann,enthalten. Daher bringt anch so wenig wie ein Rad inder Uhr das andere, noch weniger eine Uhr andere Uh-ren hervor, so daß sie andere Materie dazu benutzte (sieorganisirte); daher ersetzt sie auch nicht von selbst die ihrentwandten Theile, oder vergütet ihren Mangel in derersten Bildung durch den Beytritt der übrigen, oder bes-sert sich etwa selbst aus, wenn sie in Unordnung gera.-then ist: welches alles wir dagegen von der organisir-ten Natur erwarten können. — Ein organisirtes Wesenistalsonicht bloß Maschine: denn die hat lediglich hetve-